Erste Rezensionen von „Queer und (Anti-)Kapitalismus“ – fortlaufend aktualisierte Rezensionsübersicht

[aktualisiert: April 2016]

„Queer und (Anti-)Kapitalismus“, verfasst von Salih Alexander Wolter und Heinz-Jürgen Voß, ist mittlerweile bereits in der zweiten Auflage. Es eröffnet Zugänge herrschaftskritisch queer zu denken und verweist zentral und grundlegend auf die Arbeiten von Personen of Color. Im Folgenden findet sich eine Übersicht über die erschienenen Besprechungen zum Buch „Queer und (Anti-)Kapitalismus“, die fortlaufend aktualisiert wird:

Rezensionen:

Frigga Haug hat in der Zeitschrift Das Argument eine umfassende und würdigende Rezension zu „Queer und (Anti-)Kapitalismus“ veröffentlicht. In der, mit Bezug zu Spinoza, auch dieses Mal sehr lesenswerten Zeitschrift heißt es zum Buch von Salih Alexander Wolter und mir unter anderem: Das Buch empfiehlt „programmatisch postkoloniale Autorinnen dringlich zur Lektüre und nimmt auch die BRD ‚als postkoloniales Gebilde‘ (13) in der ’neokolonialen Ordnung‘ kritisch ins Visier, an der alle (auch alternative weiße prekarisierte queers), teilhaben ‚als Komplizen‘. […] Die Analyse von Nord und Süd als globale Perspektive gewinnt zugleich eine klarere Sicht auf die Lage der Frauen in der Welt, die (wieder mit Spivak) noch ‚keine Sprache haben‘ und auf Migration und Ausbeutung.“ Die mehrseitige Besprechung, die auch einige Anregungen zum Weiterdenken enthält, findet sich in Das Argument, Heft 307, bestellbar hier.

Kübra Atasoy besprach das Buch für die Zeitschrift der österreichischen HochschülerInnenschaft – Unique. Atasoy schreibt: „Wie sie bereits mit ihrem Vorgängerbuch Interventionen gegen die deutsche „Beschneidungsdebatte“ bewiesen, verstehen sich die beiden Autoren* Salih Alexander Wolter und Heinz- Jürgen Voß darauf, Debatten zuzuspitzen und gleichzeitig zu versachlichen. Gemeinsam mit Zülfükar Çetin stellten sie darin dar, wie die ,Beschneidungsdebatte‘ auf antisemitische und antimuslimische Argumentationen zurückgreift und machten deutlich, wer überhaupt an dieser Debatte teilnehmen kann. Die Stärke ihres neuen Buches ist gleichzeitig seine Schwäche: Mit Queer und (Anti-)Kapitalismus haben sie zwar die Grundlage für eine – besonders im deutschsprachigen Raum – längst notwendig gewordene Diskussion über die Vielfalt an Ausschlussmechanismen im Kapitalismus geschaffen. Das Buch kann und soll die Diskussion aber nicht ersetzen. Salih Alexander Wolter zeichnet in seinem Abschnitt des Buches die lange Geschichte der zahlreichen Ausschlüsse nach, von denen Frauen*, Queers, People of Color und Arbeiter*innen innerhalb und außerhalb der eigenen Reihen stets betroffen waren. Wolter bietet damit eine Einführung in postkoloniale und queere Themen, die er mit Beispielen aus dem Bereich des Aktivismus zu unterstreichen weiß. Heinz-Jürgen Voß behandelt die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus, Geschlechterverhältnissen und Kolonialisierung. Themen, die häufig unter den Tisch fallen, finden hier Platz, wie zum Beispiel der deutsche Kolonialismus oder die Funktion der Biologie bei der gesellschaftlichen Zurichtung von Menschen, deren Beleuchtung eines von Voß , Kerngebieten ist. Statt sich auf starre Erklärungsmuster zu versteifen, stellen Wolter und Voß Fragen: Sie zeigen auf, was ,Ökonomiekritik‘ mit Kapitalismus nicht mehr zu tun hat und wie Kämpfe, die ihren Kern nicht benennen können, zahnlos werden.“ (zur Besprechung)

Antje Meichsner rezensierte das Buch „Queer und (Anti-)Kapitalismus“ bei Coloradio (Dresden) und führt unter anderem aus: „Beide Autor_innen fächern die Diskurse um Queer bzw. Geschlechterverhältnisse und Kapitalismus differenziert auf und unterfüttern ihre Aussagen mit spannend zu lesenden Quellen aus der Bewegungsgeschichte. Sie zeigen aufs Klarste, worum es geht und zwar um Phänomene des Alltags in ihrer historischen Bedingtheit, ihrer Eingebundenheit in Theorie und in ihrem globalen Zusammenhang. Sie gehen folgende Fragen nach: Wem nützen die geschlechtlichen und sexuellen Zurichtungen der Menschen im Kapitalismus, und was lässt sich aus den historischen und aktuellen Kämpfen für queere Kapitalismuskritik lernen?“ Online bei freie-radios.net.

Bei der Mädchenmannschaft schreibt Lisa unter anderem: „Das Buch weist eine komplexe Analyse dessen auf, wie sich verschiedene Ausschlussfaktoren (v.a. Klasse, Geschlecht und ‚Rasse‘) gegenseitig bedingen und eine funktionale Rolle im globalen Kapitalismus spielen. Dabei nehmen die Autor_innen Bezug auf marxistische Theorie und postkolonialen Feminismus, betonen aber vor allem weitreichende theoretische Erkenntnisse und politische Erfahrungen von People of Color. […] Auf knappen 158 Seiten […] gelingt den Autor_innen eine tiefgehende Untersuchung und erkenntnisreiche Abhandlung, die aufgrund ihrer Komplexität und Fülle an Aspekten und Perspektiven ein breites Publikum anspricht und auch ein zweites und drittes Lesen nicht weniger interessant macht.“ zur vollständigen Besprechung

Lisa Krall besprach das „Queer und (Anti-)Kapitalismus in der zeitschrift analyse & kritik. Sie schreibt u.a.: „In dem kürzlich veröffentlichten Band knüpfen Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter an die Debatte über queere Ökonomiekritik an und konzentrieren sich auf zwei Aspekte: Erstens zeigen sie kontinuierlich anhand verschiedener historischer und politischer Beispiele die Verbindung von Kapitalismus, Sexismus und Rassismus auf. Zweitens betonen sie, dass es bereits seit den 1960er Jahren ein Anliegen Schwarzer Queers und Women of Color ist, auf diese Verschränkungen hinzuweisen, dass sie jedoch bis heute kaum wahrgenommen werden. Sie analysieren, wie sich verschiedene Ausschlussfaktoren (Klasse, »Rasse«, Geschlecht) gegenseitig bedingen und eine funktionale Rolle im globalen Kapitalismus spielen. Dabei nehmen sie Bezug auf marxistische Theorie und postkolonialen Feminismus, betonen aber vor allem weitreichende theoretische Erkenntnisse und politische Erfahrungen von People of Color. Die LeserInnen tauchen direkt ein in die vielschichtigen Zusammenhänge der Entstehung eines globalen Kapitalismus, historischer Kolonialisierung und aktueller Migrationspolitik sowie sich wandelnder Geschlechter- und sexueller Verhältnissen. Auf knappen 143 Seiten gelingt Voß und Wolter eine tiefgehende, wenn auch dichte Untersuchung und erkenntnisreiche Abhandlung, die aufgrund ihrer Komplexität und Fülle an Aspekten und Perspektiven ein breites Publikum anspricht und auch ein zweites und drittes Lesen nicht weniger interessant macht.“ zur Besprechung

Ulrike Kümel schreibt auf Queer.de unter anderem: „“Queer“ ist für viele Schwule einfach Lifestyle. Wie sich „Queer“ zum Kapitalismus verhält, dafür bieten die Autoren des Bandes „Queer und (Anti-)Kapitalismus“ einen vielschichtigen Zugang. Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter untersuchen leicht lesbar und dennoch auf hohem wissenschaftlichen Niveau aktuelle queere Forderungen und ihre Stellung in der allgemeinen Politik. Dabei spielt Rassismus eine große Rolle. Ausgehend von Straßenkämpfen 1966 in San Francisco und den legendären Kämpfen in der New Yorker Christopher Street drei Jahre später, erläutern die beiden Autoren die historischen Ausgangspunkte queeren Widerstands. Dabei arbeiten sie heraus, dass gerade die wichtigsten AktivistInnen der Kämpfe aus dem kollektiven schwul-lesbischen Erinnern ausgelöscht sind: Nicht-weiße Transgender und Drag Queens of Color, obdachlose Jugendliche, gerade aus der Arbeiterklasse, waren etwa in der Auseinandersetzung mit der Polizei in der ersten Reihe. Namentlich Sylvia Rivera und Marsha P. Johnson werden vorgestellt. Rivera wurde trotz ihres Einsatzes bereits beim CSD 1973 von Schwulen und Lesben als Trans*-Person beschimpft und sogar geschlagen. […] Seit Werner Hinzpeters Schöne schwule Welt (1997) und Eike Stedefeldts Schwule Macht (1998) hat niemand mehr so konkret die Akteure der schwul-lesbischen Szene – wie etwa LSVD und Queer Nations – analysiert und kritisiert.“ zur Besprechung

Verqueert schreibt auf freitag.de und auf verqueert.de: „Queer-feministische Ökonomiekritik ist in der Diskussion. Das Buch ‚Queer und (Anti-)Kapitalismus‘ befeuert sie. Seit längerer Zeit besteht gegenüber ‚Queer‘ der Vorwurf, dass es sich im deutschsprachigen Raum um eine Theorie ohne Bodenhaftung handele. Statt konkrete gesellschaftliche Ungleichheiten klar zu benennen, vernebele ‚Queer Theorie‘ die Sicht: Rassismus, Klassenverhältnisse, Geschlechterverhältnisse gerieten aus dem Blick.
Wird aber aus etwas anderer Richtung geschaut, wird anderes deutlich: Wegweisende gesellschaftskritische queere Ansätze wurden und werden auch im deutschsprachigen Raum entwickelt, insbesondere von People of Color. Auch im globalen Kontext waren (und sind) queere Theorie und politische Kämpfe immer im Kontext der Kämpfe gegen Rassismus und Klassenunterdrückung zu sehen. Einen Ein- und Überblick geben nun Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter in dem Band ‚Queer und (Anti-)Kapitalismus‘. Sie bieten einen gründlichen Blick auf Geschichte – und zukünftige Perspektive. Und sie sind immer nah an der Praxis.“
(hier und hier online)

ak[due]ll – Studentische Zeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet schreibt zum Buch und kündigt seine Vorstellung am 26. November in Duisburg/Essen an. Dabei diskutiert die_der Autor_in, unter Rückgriff auf ein kurzes schriftliches Interview mit Voß auch das gemeinsame Anliegen von Salih Alexander Wolter und Heinz-Jürgen Voß: Das Buch „…zeichnet das gemeinsame Entstehen von Rassismus, Sexismus und Kapitalismus nach, um schließlich aktuelle politische Perspektiven zu diskutieren. Dabei ist den beiden Autoren wichtig, die Arbeiten und aktivistischen Kämpfe von Queers of Color – also solchen, die von Rassismus betroffen sind – sichtbarer zu machen. Voß hält hier einen Perspektivwechsel für notwendig. […] Voß hält es für unerklärlich, ‚wie etwa ein aktueller deutscher Einführungsband zu Intersektionalität ohne Verweis auf die Schwarze deutsche Frauenbewegung, ihren Aktivismus und ihre Schriften auskommt und ein aktueller Einführungsband in die Geschlechtersoziologie Rassismus nur kurz im Unterkapitel zur Nazi- Zeit behandelt und Kolonialismus nur in zwei knappen Absätzen abgehandelt wird.‘ Stattdessen werde es oft schon als Beleidigung aufgefasst, wenn nur einmal eine weiße Person nicht zitiert werde.“ (hier vollständig online)

Katja Krolzik-Matthei hält im sexualwissenschaftlichen SINA-Newsletter fest: Voß und Wolter belegen „nachdrücklich […], wie die weiße Frauen- und Queerbewegung People of Color (PoC), deren Bedeutung in der Bewegungsgeschichte und deren Belange (systematisch) […] ausblenden“. Krolzik-Matthei urteilt: „Das Buch bewegt sich auf einem theoretisch höchst anspruchsvollen Niveau und weist eine sehr hohe Dichte an faktenbasierter Information auf. Dennoch: Die Lektüre von Queer und (Anti-) Kapitalismus kann dazu verhelfen, Maßstäbe und Ziele von queer-feministischem Aktivismus zu hinterfragen und gegebenenfalls neu auszurichten und zu formulieren.“ (Volltext, im SINA-Newsletter)

Florian Geisler schreibt auf dem Portal für Politikwissenschaft: „Was passiert eigentlich, wenn man plötzlich in der Mitte einer Gesellschaft ankommt, von der man bisher nur Ablehnung erfahren hat und die man im Gegenzug auch selbst stets rundheraus abgelehnt hat? Wie geht man damit um, wenn eine Gemeinschaft, die scheinbar aus Prinzip Menschen verfolgt und ausschließt, die eigene Gruppe plötzlich im Mainstream willkommen heißt? Heinz‑Jürgen Wolter und Salih Alexander Voss gehen aus dieser Perspektive der Frage nach, wie weit sich die verschiedenen Strömungen der Frauen‑, Lesben‑, Schwulen‑ und Queer‑Bewegungen auf die ihrer Ansicht nach trügerische neue Akzeptanz der spätkapitalistischen Mehrheitsgesellschaft einlassen können. Habe die neoliberale Leistungsgesellschaft am Ende gar das Zeug dazu, ihren Bürgerinnen und Bürgern, zumindest was deren Sexualität und äußere Erscheinung angeht, alle Freiheiten zu gewähren? Ganz und gar nicht, meinen die Autoren und widmen sich einer gründlichen Kritik der ihrer Meinung nach weichgespülten Ökonomiekritik, also dem neuen „angesagten Label“ (9), das in manchen Kreisen des Queer‑Aktivismus die unbequemen Kapitalismusanalysen verdrängt habe. Diesem „Homonationalismus“ (19) und dessen Protagonisten aus dem „weißen schwulen establishment“ (22) begegnen die Autoren mit einer gelungenen Mischung aus kompakt erzählter Geschichte der Queer‑Bewegung und Einführung in die Intersektionalität, der Theorie mehrdimensionaler Diskriminierung. Diese Theorie sei dringend nötig, denn „Diskriminierung ist mittlerweile zum Grundpfeiler schwuler Subkultur geworden“ (136), so der Vorwurf. Wolter und Voss demonstrieren, warum Diskriminierung als Normalzustand eben nicht nur rassistisch, klassistisch, sexistisch oder homophob ist, sondern manchmal auch alles in einem. Sie begründen so, warum es dem Queerfeminismus nach wie vor „ums Ganze“ (134) gehen müsse. „ zur Besprechung

Gundula Hase rezensierte das Buch für Die andere Welt und schreibt dort unter anderem: „Das Buch ist eine schonungslos offene Kritik, mit der Salih Alexander Wolter und Heinz-Jürgen Voß die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse analysieren und kritisieren. […Sie] arbeiten heraus, wie das weltweite kapitalistische System fortwährend Menschen als ‚verschieden‘ und stets als ‚besser/schlechter‘ konstruiert, um Unterdrückung und Ausbeutung aufrechtzuerhalten. […Da] das Buch leicht verständlich und gut strukturiert geschrieben ist, ist es auch für Uneingeweihte bestens nachvollziehbar – also: ein Buch für alle Interessierten.“ (hier online)

Im Gießener Anzeiger und in der Oberhessischen Zeitung heißt es zum Buch von Salih Alexander Wolter und Heinz-Jürgen Voß: “ ‚Statt beim derzeit angesagten Label ‚queer-feministische Ökonomiekritik‘ unterzuschlüpfen, hat sich das Autorenteam beim Schreiben von ‚Queer und (Anti-)Kapitalismus‘ dafür entschieden, den Kapitalismus beim Namen zu nennen. Es handelt sich demanch um ein ’systemisches Herrschaftsverhältnis‘ und nicht um eine ‚Fiktion‘ mit ‚Freiräumen‘. Vorgeschlagen wird daher, dass (queere) Kapitalismus-Kritik grundlegend auf den Analysen und Kämpfen aus dem globalen Süden und von People of Color aufbaut.“ (hier online und hier)

Zu „Queer und (Anti-)Kapitalismus“ heißt es in der Siegessäule (Dezember 2013) u. a.: Das Buch bietet einen „Überblick, vom Marxismus hin zum Poststrukturalismus, zu queeren und postkolonialen Theorien. Ein großes Unterfangen, das die beiden mittels kleiner, leicht lesbarer Formate gut meistern“. (zur Rezension im Heft, S. 26)

„Die Autor*innen argumentieren streng historisch und verweisen […] auf queere Geschichte selbst“, hebt Jonas Eickholl in der Queerulant_in (Heft 6, Januar 2014) hervor. Genau dies sei „eine große Stärke des Buchs […]: queere Geschichte mit marxistischer Theorie zu vereinen und darzustellen“. (Queerulant_in, Nr. 6, S. 42)

Buchhandlung Löwenherz: „Die spannende Frage, inwieweit erfolgreiche lesbisch-schwule Emanzipation mit dem neoliberalen Umbau der Weltwirtschaft Hand in Hand ging, untersuchen Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter in ihrem neuesten Buch. Eine anspruchsvolle Lektüre, heilsam in einem niveaulosen [österreichischen] Wahlkampf, auch wenn man nicht alle Standpunkte der Autoren teilt.“ …heißt es auf der Facebook-Seite der Buchhandlung (Eintrag vom 26.9.2013).

Utrumque schreibt auf Mädchenblog unter anderem: „[D]as Buch ist insbesondere dazu geeignet, eben jene klassizistischen Praktiken der Linken im Allgemeinen und er queer-Bewegung im Speziellen sicht- und streitbar zu machen, die unter anderem dazu führen, dass die wichtigen, gewaltvollen Kämpfe von marginalisierten Personen innerhalb der Bewegung oft verschwiegen und deren Erfolge sich selbst auf die Fahnen geschrieben werden. Insgesamt liegt hier ein Buch vor, das dem Anstoß der Reflexion dient – und ja ganz offensichtlich bereits im Rahmen dieser Rezension erste kritische Thesen provoziert.“ (hier online)