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Aus seinen mehreren Dutzend Büchern und hunderten Aufsätzen hat er für den Band „Kritische Sexualwissenschaft: Ein Fazit“ eine Auswahl getroffen, die schon aufgrund ihrer Spannbreite entsprechend interessant ist.
Cover von: "Kritische Sexualwissenschaft: Ein Fazit"

Volkmar Sigusch, eine*r der bedeutendsten Sexualwissenschaftler*innen in Deutschland und auch weltweit, leitete von 1973 bis 2006 das Institut für Sexualwissenschaft im Klinikum der Universität Frankfurt/Main. Er hat Medizin, Psychologie und Philosophie – letztere unter anderem bei Max Horkheimer and Theodor W. Adorno – studiert und gilt, so die Brockhaus Enzyklopädie, als Begründer der „Kritischen Sexualwissenschaft“. Aus seinen mehreren Dutzend Büchern und hunderten Aufsätzen hat er für den Band „Kritische Sexualwissenschaft: Ein Fazit“ eine Auswahl getroffen, die schon aufgrund ihrer Spannbreite entsprechend interessant ist. Zugleich ist der Band – und das darf vorweggenommen werden – auch für ein breites Publikum gut lesbar. Denn nicht zuletzt gilt Sigusch als „brillanter Essayist“, wie der Verlag nicht unzutreffend schreibt.

Für socialnet.de habe ich den Band rezensiert - hier gehts zur Besprechung.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 fanden in New York Kämpfe von Trans*, Lesben und Schwulen - viele von ihnen Schwarz und aus der Arbeiterklasse - statt. Diese Kämpfe sind aktuell in aller Munde, sie werden als Meilenstein der Emanzipation gewürdigt. Heinz-Jürgen Voß erläutert, worum es bei diesen Kämpfen ging und wer die Protagonist*innen waren. Und er stellt, nach einer Forschungsreise nach New York, Washington und Philly (Philadelphia), aktuelle Eindrücke aus den USA dar: Dabei sind die zahlreichen Stonewall-Ausstellungen in Washington und New York ebenso im Blick, wie die Ausstellung "Radical Love". In den meisten der Ausstellungen werden sehr utopische Perspektiven auf emanzipatorische und gerechte Gesellschaft eröffnet. In einer Ausstellung geht der Blick wirder nach Deutschland.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ort: Hochschule Merseburg, Gartenhaus.

Beginn: 17:30 Uhr, am 5. Juli (Freitag); Dauer bis 19:00 Uhr.

Im Auftrag des Burgenlandkreises (südliches Sachsen-Anhalt) ist das Rahmenkonzept für eine interkulturelle und intersektionale Sexuelle Bildung in Einrichtungen (PDF-Datei) entstanden. Aus meiner Sicht ist es eine sehr reflektierte Broschüre, die sowohl den Erkenntnissen Sexueller Bildung als auch zur Verwobenheit von Herrschaftsverhältnissen (Rassismus, Geschlechterverhältnis, Klassenverhältnis - und das Scharnier Sexualität) Rechnung trägt. Die Entwicklung des Rahmenkonzeptes geht auf die beispielhaften Aktivitäten des Burgenlandkreises zur Sexuellen Bildung im Kontext Flucht zurück. Für Fragen sprechen Sie gern mich ( heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de ) oder die zuständige Mitarbeiterin beim Burgenlandkreis, Judith Kindinger ( Kindinger.Judith@blk.de ) an. Ich und wir hoffen, dass die Broschüre/das Rahmenkonzept auch für Sie hilfreich und für andere Landkreise richtungsweisend ist.

In den nächsten Tagen besteht gleich an mehreren Orten Gelegenheit, Einblicke in das neue Buch "Die Idee der Homosexualität musikalisieren: Zur Aktualität von Guy Hocquenghem" zu erhalten (Infos zum Buch: https://www.psychosozial-verlag.de/2783 ). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Ich und wir freuen uns darauf, euch/Sie bei den folgenden Veranstaltungen zu sehen - und gern ins Gespräch zu kommen:

28. Mai, Wien, Buchhandlung Löwenherz, Infos zur Veranstaltung: https://www.loewenherz.at/lesung-mit-heinz-juergen-voss-und-ruediger-lautmann-im-mai-2018.php ;

1. Juni, Dresden, Gerede e.V. / CSD Dresden, Infos zur Veranstaltung: https://www.csd-dresden.de/event/die-idee-der-homosexualitaet-musikalisieren-zur-aktualitaet-von-guy-hocquenghem/ ;

2. Juni, Berlin, Linke Buchtage, Infos zur Veranstaltung: https://linkebuchtage.de/events/event/die-idee-der-homosexualitaet-musikalisieren-zur-aktualitaet-von-guy-hocquenghem/ ;

4. Juni, Oldenburg, FemRef Oldenburg, Infos zur Veranstaltung bei: http://www.femref.uni-oldenburg.de ;

5. Juni, Essen, FUMA (Fachstelle Gender & Diversität NRW), Infos zur Veranstaltung: http://www.gender-nrw.de/lesung-voss-2018/ ;

6. Juni, Merseburg, Hochschule Merseburg, Infos zur Veranstaltung: https://www.hs-merseburg.de/aktuelles/veranstaltungen ...;

Ich und wir freuen uns auf eure Teilnahme und interessante Veranstaltungen!

-    Zeit: 22. Mai 2018, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
-    Ort: Hochschule Merseburg (Gartenhaus, Eberhard-Leibnitz-Str. 2)

Silas Schmidt von Wymeringhausen trägt aktuell mit seinen*ihren Beiträgen zur Ausstellung „generell frisch“ im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg zu einer offenen und toleranten Stadt Merseburg bei. Fokussiert auf schwule Inhalte - insbesondere Cruising - eröffnet der*die Künstler*in Reflexionsräume für schwule Kultur. Einige Reaktionen aus dem Museum sorgten für Aufmerksamkeit. Entrüstet über die als vulgär empfundene Sprachwahl in den Exponaten und die Darstellung auch erigierter Penisse verwendete eine Mitarbeiter*in des Museums mehrfach den Begriff „abartig“ in Bezug auf die gezeigten Exponate. Medial hat sich darauf hin eine Diskussion entfacht, die überregional und regional wirkte.

Aber worum geht es eigentlich? Und was können wir als produktiven Ertrag für unseren Landkreis und unsere Stadt Merseburg aus der Debatte ziehen? Dazu findet an der Hochschule Merseburg eine Diskussionsveranstaltung statt, die sich mit der Debatte um die Exponate „Cruising“ von Schmidt von Wymeringhausen befasst. Eingeladen hat Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Professor für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule, alle Beteiligten – und darüber hinaus weitere Personen, die zur Debatte beitragen können:

Als Diskussionspartner*innen sind eingeladen bzw. haben bereits zugesagt: Der Künstler Silas Schmidt von Wymeringhausen (zugesagt), Heiner Schulze vom Schwulen Museum* in Berlin (zugesagt), ein*e Vertreter*in des Kulturhistorischen Museums Schloss Merseburg bzw. des Landkreises (angefragt), ein*e Vertreter*in des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt (angefragt).

Bei der Veranstaltung soll es darum gehen, (a) unterschiedliche Positionen zu Kunstwerken auszuhalten und (wertschätzend) miteinander ins Gespräch zu bringen, (b) Freiheiten und Möglichkeiten der Kunst zu diskutieren und (c) auch auf die Sprachwahl in einer auch einmal „derb“ geführten Auseinandersetzung zu schauen. Auch in der Ablehnung von Werken und Positionen können einmal Begriffe fallen, wie „scheußlich“, „unangemessen“, „vulgär“ o.ä. – hingegen sind in Deutschland noch immer allzu rasch nazistische Begriffe wie „abartig“ bei der Hand, deren nazistische Prägung der Dresdner Romanist Victor Klemperer in seinem Band LTI („Lingua tertii imperii“, dt. „Die Sprache des Dritten Reiches“) aufgezeigt hat, ein Band der immerhin zu DDR-Zeiten Pflichtlektüre an Schulen war.

Bei der Veranstaltung wird es um gewinnenden Austausch gehen. Nach einer Diskussion auf dem Podium haben auch Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich in die Diskussion einzubringen. Ziel ist, dass wir alle etwas mit der Debatte gewinnen können.

In gewissem Maße als „Warm-up“ findet bereits eine Woche zuvor, am 16. Mai um 12:40 Uhr (bis 13:20 Uhr), die bereits seit längerem von der Hochschule Merseburg angekündigte  Lunch lecture mit dem Titel "'Auf der Suche nach einer verrufenen Klappe...' Von Klappen (Klappensex) und heutigem queeren Widerstand" statt, bei der Heinz-Jürgen Voß über neuste Erkenntnisse zur schwulen Klappenkultur referiert.

Silas Schmidt von Wymeringhausen trägt aktuell mit seinen*ihren Beiträgen zur Ausstellung "generell frisch" im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg zu einer offenen und toleranten Stadt Merseburg bei. Fokussiert auf schwule Inhalte - insbesondere Cruising - eröffnet der*die Künstler*in Reflexionsräume für schwule Kultur. Einige Reaktionen aus dem Museum sorgten für Aufmerksamkeit - und weisen auf eine eher befremdliche, intolerante Sicht hin - siehe hier, bei Queer.de.

Da Merseburg auch meine Stadt ist und ich mich seit Jahren - u. a. an der dortigen Hochschule, aber auch in der städtischen Zivilgesellschaft - für Toleranz und Akzeptanz und gegen Homofeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus einsetze, ist es mir ein Anliegen, hier eine produktive Klärung herbeizuführen. Merseburg hat einiges vorzuweisen - u. a. den einzigen konsekutiven sexualwissenschaftlichen Studiengang in der Bundesrepublik! Auch das Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg hat sich immer wieder für Offenheit und Toleranz eingesetzt, so dass mich die aktuelle Reaktion sehr überrascht. Es würde mich sehr freuen, wenn eine moderierte Diskussion mit den Beteiligten stattfinden würde.

Passend zur Ausstellung von Silas Schmidt von Wymeringhausen findet aktuell an der Hochschule Merseburg übrigens die folgende Veranstaltung statt:

16.5.2018, 12:30 bis 13:15 Uhr: "'Auf der Suche nach einer verrufenen Klappe...' Von Klappen (Klappensex) und heutigem queeren Widerstand"

Ausgehend von Betrachtungen zur Klappenkultur in Westberlin – und ihre Beurteilung durch Aktivist*innen aus anderen europäischen Ländern, etwa durch Guy Hocquenghem – wendet sich der Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß (Hochschule Merseburg) aktuellen bedrohlichen gesellschaftlichen Entwicklungen zu. Er schildert, wie rechte Strömungen zunehmend Diskurse bestimmen, und verweist – unter anderem in Anschluss an die lesbische Aktivistin Jutta Oesterle-Schwerin – darauf, dass unter dem Deckmantel aktueller gesellschaftlicher Normierungen neue (gewalttätige) Restriktionen eingeführt werden. Voß fragt und stellt zur Diskussion: Wie können wir etwa den von Hubert Fichte positiv geprägten Begriff „Verschwulung“ behaupten – gegen „unsere“ eigene Geschichtsvergessenheit und gegen rechte Vereinnahmung?

Heinz-Jürgen Voß

Sehr gern weise ich auf den ertragreichen Band von Esther Stahl hin, der gute Handlungsempfehlungen für Einrichtungen enthält:

Gewaltpräventionskonzepte für die Arbeit mit Mädchen und Frauen mit Behinderungen
von Esther Stahl

Hochschulverlag Merseburg, Reihe: Sexualwissenschaftliche Schriften, Band 3
2017, 124 Seiten, 16,50 Euro
ISBN: 978-3-942703-58-1
Bestellmöglichkeit

Klappentext:
Mädchen und Frauen mit Behinderungen sind mehr als doppelt so häufig Opfer von sexuallslerter Gewalt als deren Altersgenossinnen ohne Behinderung. Bereits 2009 hat sich die Bundesregierung, mit der Ratifizierung der UN-Behlndertenrechtskonvention verpflichtet, Diskriminierungen und Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen abzubauen. Dass diese Verpflichtung in weiten Teilen nicht umgesetzt wurde, zeigt unter anderem die mangelhafte Existenz von Gewaltpräventlonskonzepten in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Die existierenden Konzepte vernachlässigen außerdem häufig den gesonderten Blick auf Mädchen und Frauen mit Behinderungen und deren spezifischer sexueller und reproduktiver Bedürfnisse. Anhand einer Einzelfallanalyse und einer Analyse verschiedener Gewaltpräventlonskonzepte, werden in diesem Buch Schlussfolgerungen gezogen für die Voraussetzungen gelingender Gewaltprävention.

Sehr gern weise ich auf die Vorstellung des "Dritten deutschen Männergesundheitsberichts - Sexualität von Männern" am 4. Mai 2017 in Merseburg hin. Bereits am Tag zuvor findet die Bundespressekonferenz in Berlin (Haus der Pressekonferenz) statt.

Kurzfassung des Inhalts der Veranstaltung:
# Zeit: 4. Mai, 14:30 – 17:00 Uhr
# Ort: Foyer des Gartenhauses, Hochschule Merseburg (Eberhard-Leibnitz-Str. 2, Merseburg)

Vorstellung des von der Stiftung Männergesundheit in Kooperation mit der Hochschule Merseburg herausgegebenen Berichts, der interdisziplinär ist und Sexualität positiv betrachtet. Der Vielfalt von Sexualität und von Männlichkeiten wird Rechnung getragen. Bei der Veranstaltung findet u.a. statt:

* Grußwort der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des
Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne;
* Einordnung des Männergesundheitsberichts durch die Referentin an
der Leitstelle für Frauen- und Gleichstellungspolitik des
Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Katharina Scholz;
* Vorstellung des Männergesundheitsberichts durch die Herausgeber_innen
* Podiumsdiskussion zum Männergesundheitsbericht u. a. mit der
Fernseh-Moderatorin und Bestseller-Autorin Ann-Marlene Henning, dem Bildungsreferenten für Jungen*arbeit Michael Ney und Prof. Dr. Harald Stumpe.

Die Langfassung der Einladung mit vollständigem Programm findet sich hier.
Der "Dritte deutsche Männergesundheitsbericht" erscheint beim Psychosozial-Verlag und ist ab Ende April 2017 überall im Buchhandel erhältlich.

Den "Dritten deutschen Männergesundheitsbericht - Sexualität von Männern" gibt es hier frei und kostenlos zum Download (OPEN ACCESS, PDF-Datei): Psychosozial-Verlag.

Presseresonanz und Rezensionen zum Bericht finden Sie hier verlinkt.

Nach dem gelungenen Auftakt mit Hrn. Dr. Vobker im Oktober, findet am 1.11.2016 (Beginn 16:30 Uhr) an der Hochschule Merseburg (Theater am Campus) die zweite Veranstaltung der Ringvorlesung FEMPOWER „Technik und Geschlecht“ statt.

Zu Gast ist die Physikerin Prof. Dr. Helene Götschel. In ihrem Vortrag „Physik queer denken“ zeigt sie, wie sich gesellschaftliche Fragestellungen in Kontexten der Physik wiederfinden lassen. „Queer“ ist dabei im Sinne geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und Offenheit zu verstehen. Götschel führt aus, dass sich Queer Theory nicht nur in den Wissenschaften vom Menschen, wie den Sozialwissenschaften oder der Biologie, anwenden lasse. Vielmehr mache es Sinn, grundsätzlich die Denkmuster Zweigeschlechtlichkeit und heteronormative Matrix zu erkennen. Dies ermöglicht, Physik queer zu denken, d.h. zu hinterfragen, wie diese eingeschränkten Denkmöglichkeiten unsere Weltbilder, unsere Vorstellungen der unbelebten Natur prägen. Was darunter zu verstehen ist und wozu es gut sein soll, Physik queer zu denken, wird im Vortrag anhand von Beispielen diskutiert. Beginn der Veranstaltung ist um 16:30 Uhr, im Theater am Campus (im Hauptgebäude der Hochschule).

Prof. Dr. Helene Götschel: Die studierte Physikerin ist Maria-Goeppert-Mayer Professorin für Gender in Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Fakultät für Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der Hochschule Hannover.

*Als weitere Veranstaltungen sind bereits fest:* Dr. Waltraud Ernst (15.12.2016, 16:30 Uhr, Vortrag: „Geschlecht und maschinelle Interaktion“) und Dipl.-Inf. Göde Both (17.1.2016, 16:30 Uhr, Vortrag: „Mensch-Maschine-Konfigurationen: Ist autonomes Fahren die ‚Entmannung des deutschen Autofahrers‘?“).

Das Projekt FEMPOWER, das neben der Ringvorlesung auch Maßnahmen zur Förderung von Promotionen von Frauen beinhaltet, wird aus Fördermitteln der Europäischen Union finanziert. Federführend liegt das Projekt bei der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Merseburg, der Ingenieurin Kathrin Stritzel; die Ringvorlesung wird inhaltlich und organisatorisch in Kooperation mit Andreas Kröner (HoMe-Akademie) und Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur) durchgeführt.

Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung - alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Buch_Lieselott_Herforth_Die erste Rektorin einer deutschen Universität wird nun erstmals mit einem Buch gewürdigt. Es handelt sich um die Kernphysikerin Lieselott Herforth, die - bundesweit betrachtet(!) - die erste Rektorin war und zwar an der TU Dresden. In diesem Jahr hätte sie ihren 100. Geburtstag gefeiert. Noch heute wird mit ihrem Handbuch "Praktikum der Radioaktivität und Radiochemie" (veröffentlicht gem. mit H. Koch) an zahlreichen Hochschulen in der ganzen Bundesrepublik Strahlenschutz gelehrt.

Herforth war zuvor übrigens an der Hochschule (TH) in Merseburg; auch die heutige Hochschule Merseburg (FH) weist attraktive technische Studiengänge auf (für soziale und kulturell-mediale, aber auch betriebswirtschaftliche und informatische gilt das ebenso).

Die weiteren Informationen zum Buch:

Lieselott Herforth: Die erste Rektorin einer deutschen Universität
von Dr. rer. nat. et phil. habil. Waltraud Voss

# Bielefeld: Transcript Verlag, Reihe: Gender Studies
# 324 Seiten, 29,99 Euro
# ISBN: 978-3-8376-3545-4
# Informationen und Bestellmöglichkeit: http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3545-4/lieselott-herforth . Das Buch kann ab sofort überall im Buchhandel bezogen werden.

Anfragen für ein Rezensionsexemplar gern an den Verlag ( presse@transcript-verlag.de ) oder direkt an Dr. habil. Waltraud Voss ( waltraud-voss@arcor.de , http://www.waltraud-voss.de/ ). Da im September auch der 100. Geburtstag von Professorin Herforth ansteht, könnte sich auch eine Veranstaltung anbieten.

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