Den folgenden Brief, den ich am 24.2.2020 an das Herausgeber*innengremium der DGfPI-Zeitschrift und den Vorstand der DGfPI (Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung) geschickt habe, möchte hiermit aus Gründen der Transparenz zur Kenntnis geben.
Zugleich distanziere ich mich von der Ausgabe 2/2019 der DGfPI-Zeitschrift: In die Gestaltung der Ausgabe war ich nicht einbezogen - sondern war zwischenzeitlich aus dem Redaktionsverteiler entfernt worden. Bei Kenntnis der Beiträge hätte ich mich dafür eingesetzt, dass ein Beitrag zu Vorhautbeschneidung tatsächlich den aktuellen wissenschaftlichen Sachstand abbildet, gerade weil die Debatte - wie wir wissen - seit spätestens 2012 unter antisemitischem und rassistischem Vorzeichen geführt wird. Die DGfPI hat sich offenbar entschieden, auf welcher Seite sie stehen will. Und nun ist klarer, warum der Vorstand die Anfeindungen gegen mich mitgetragen hat, anstatt ihnen zu entgegnen.
Mein Rücktrittsschreiben im Volltext:
Merseburg, 24.2.2020
Rücktritt aus dem Herausgeber*innen-Gremium der Zeitschrift der DGfPI (PDF)
Liebe Kolleg*innen im Herausgeber*innen-Gremium der DGfPI-Zeitschrift,
sehr geehrter Vorstand der DGfPI,
seit mittlerweile über einem Jahr werde ich durch ein Papier von Tauwetter verunglimpft und vom Vorstand der DGfPI unter Druck gesetzt und genötigt, mich zu den Anwürfen zu verhalten. Dem möchte ich mich nicht länger aussetzen, denn es gibt zu viel Wichtigeres zu tun.
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