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PSY-Cetin-2549-v03.inddSehr gern weise ich auf die folgenden drei Veranstaltungen in Berlin hin, bei denen das Buch "Schwule Sichtbarkeit - schwule Identität: Kritische Perspektiven" gemeinsam von Zülfukar Çetin und Heinz-Jürgen Voß vorgestellt wird. (Informationen zum Buch finden sich hier hier ; eine sich erweiternde Übersicht erscheinender Rezensionen findet sich hier .

Die Buchvorstellungen:

[1] 18. November 2016, 19:00 Uhr, Schwules Museum (Lützowstraße 73, Berlin)
Vorstellung und Diskussion gleich von zwei Büchern. Zülfukar Çetin, Heinz-Jürgen Voß und Jule Govrin stellen ihre jeweils neu erschienen Bücher vor und diskutieren miteinander. Bücher: Zülfukar Çetin, Heinz-Jürgen Voß: "Schwule Sichtbarkeit - Schwule Identität. Kritische Perspektiven"; Jule Jakob Govrin: "Sex, Gott und Kapital. Houellebecqs Unterwerfung zwischen neoreaktionärer Rhetorik und postsäkularen Politiken".

[2] 19. November 2016, 17:00 Uhr, Trude Ruth (Flughafenstraße 38, Berlin)
Vorstellung des Buches "Schwule Sichtbarkeit - schwule Identität: Kritische Perspektiven" und Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeit mit den Autoren Zülfukar Çetin und Heinz-Jürgen Voß.

[3] 16. Dezember 2016, 20:30 Uhr, Prinz Eisenherz Buchhandlung (Motzstraße 23, Berlin)
Zülfukar Çetin und Heinz-Jürgen Voß stellen ihr neues Buch "Schwule Sichtbarkeit - schwule Identität: Kritische Perspektiven" vor, das im Oktober im Psychosozial-Verlag erschienen ist. Während "Sichtbarkeit" und "Identität" auch heute noch vielfach als bedeutsam für die politischen Kämpfe Homosexueller um Anerkennung und Respekt gelten, weisen beide Autoren darauf hin, wie auf diese Weise auch "ein Ordnungsregime entsteht, das auf Geschlechternorm, Weißsein, Bürgerlichkeit und Paarbeziehung basiert". Dadurch entstehen Ausschlüsse gegen Queers of Color und Queers mit abweichenden Lebensentwürfen. Die Autoren erläutern die zwiespältige Bedeutung von "Anerkennung" und weisen auf nicht-identitäre Perspektiven hin. Buchvorstellung und Diskussion.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Denz_Sexualpaedagogik_in_der_Vorschule"Sexualpädagogik in der Vorschule" - Was an Sexueller Bildung nötig ist und was in den einzelnen Bundesländern stattfindet, hat Lara Denz in ihrer neuen Publikation herausgearbeitet, auf die ich hier sehr gern hinweisen möchte. Ihr Band "Sexualpädagogik in der Vorschule: Die Bildungspläne der Bundesländer im Vergleich" ist soeben in der Reihe "Sexualwissenschaftliche Schriften" im Hochschulverlag Merseburg erschienen und für 8,10 Euro im Buchhandel erhältlich. Ein Rezensionsexemplar kann gern bei mir ( heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de ) angefordert werden.

Sexualpädagogik in der Vorschule: Die Bildungspläne der Bundesländer im Vergleich
von Lara Denz

# Hochschulverlag Merseburg, 2016
# 74 Seiten, 8,10 Euro
# ISBN: 978-3-942703-52-9
# Bestellmöglichkeit

Klappentext:
Von Geburt an ist der Mensch ein sexuelles Wesen. Er besitzt eine natürliche Neugierde an Sexualität. Die psychosexuelle Entwicklung erfolgt schrittweise, sie entwickelt und verändert sich stetig. Kinder lernen den Umgang mit Sexualität, genauso wie den Umgang mit ihren motorischen Fähigkeiten, von Kindesbeinen an. Die Begleitung dabei erfordert gerade von Fachkräften Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit angemessen auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Körperlernen und kindliche Sexualität sind Entwicklungsaufgaben, für die es pädagogische Konzepte gibt. Im Buch werden die entsprechenden Bildungspläne der Bundesländer übersichtlich dargestellt, verglichen und darauf geprüft, ob sie dem fachwissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechen: Inwieweit berücksichtigen die einzelnen Bundesländer das Thema Sexualität? Wie ausführlich wird auf verschiedene Inhalte dieses Themenfeldes eingegangen?

Ebenfalls in der Reihe erschienen: Andrea Altenburg, "Sexualität und Soziale Arbeit: Zur Notwendigkeit Sexueller Bildung im Studium der Sozialen Arbeit", Hochschulverlag Merseburg 2016, 120 Seiten, 11,40 Euro, ISBN: 978-3-942703-48-2, Bestellmöglichkeit

Bitte unterschreiben! Es ist eine sehr wichtige Petition, die vielleicht zu einem Umdenken führen kann. Es handelt sich um eine lange bestehende und zentrale Unterbringung für psychisch kranke Menschen in Berlin. Diese Menschen sollen nun aus ihrer städtischen Umgebung / Lebenswelt gerissen werden und das obwohl die betreibende Gesellschaft den Verkehrswert für das Grundstück aufbringen würde - aber das Gebäude soll vom Eigentümer (100% landeseigen) an den Meistbietenden verkauft werden...

BITTE UNTERZEICHNEN und weiterleiten!

"Einrichtung für 40 psychisch kranke Menschen in Berlin-Schöneberg muss erhalten bleiben!"
(Petition nicht mehr online - das Streiten war erfolgreich.)