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In Westberlin war immer mehr möglich – gerade in Sachen Geschlecht und Sexualität. Auch Sperrstunden und Sperrbezirke, wie in der BRD üblich, gab es hier nicht. Am 4. November wird der Band "Westberlin - ein sexuelles Porträt" in Berlin (SMU*) vorgestellt.

Herausgeber*in Heinz-Jürgen Voß und die Autor*innen Manfred Herzer-Wigglesworth, Peter Hedenström, Manuela Kay, Nora Eckert, Gérômina Castell, Cihangir Gümüştürkmen und Koray Yılmaz-Günay stellen am 4. November 2021 (ab 18:30 Uhr) den Sammelband „Westberlin – ein sexuelles Porträt“ im Schwulen Museum* vor.

In Westberlin war immer mehr möglich – gerade in Sachen Geschlecht und Sexualität. Auch Sperrstunden und Sperrbezirke, wie in der BRD üblich, gab es hier nicht. Die interkulturell offene Stadt hatte nicht nur für Dienstreisende einen besonderen Reiz, sie war auch geprägt von alliierten Soldatinnen und von Gastarbeiterinnen. Junge Männer, die vor der Bundeswehr flohen, suchten hier Zuflucht – genau wie Menschen, die eine ausgemergelte Großstadt mit einer alternativen Kultur wollten.

Die Autorinnen eröffnen Einblicke in den Charakter dieser besonderen Stadt, wobei sie auf das Geschlechtliche und Sexuelle fokussieren. Texte und künstlerische Arbeiten fügen sich zu einem Gesamtbild, in dem individuelle Lebensentscheidungen ebenso Raum finden wie trans, lesbischer und schwuler Aktivismus.

Mit: Manfred Herzer-Wigglesworth, Peter Hedenström, Manuela Kay, Nora Eckert, Gérômina Castell, Cihangir Gümüştürkmen und Koray Yılmaz-Günay; Moderation: Heinz-Jürgen Voß.

Eintritt: 4 Euro

Die Veranstaltung ist in deutscher Lautsprache. Es gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen) sowie eine Maskenpflicht.

Aktuelle Informationen finden sich auf der Homepage des SMU*!

Der gebürtig Westberliner Salih Alexander Wolter rezensiert in den "Rosigen Zeiten" den eben erschienen Band "Westberlin - ein sexuelles Porträt", der an diesem Donnerstag (2.9.2021, 17:30 Uhr) in der Urania in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Der gebürtige Westberliner Salih Alexander Wolter rezensiert in den "Rosigen Zeiten" den eben erschienen Band "Westberlin - ein sexuelles Porträt", der an diesem Donnerstag (2.9.2021, 17:30 Uhr) in der Urania in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Salih Alexander Wolter stellt heraus:

Das große Verdienst des Bandes ist es, diese Erzählung von [schwul-lesbischer] Emanzipation im umzäunten Soziotop mit zwei anderen zu flankieren und damit auch zu relativieren, die sich dort gleichzeitig abspielten – und alle drei überschnitten einander punktuell, wenn auch aus heutiger Sicht nicht genug, um gemeinsam gesellschaftsverändernd werden zu können. Parallel zur schwul-lesbischen Sichtbarwerdung kam es in Westberlin nämlich zu einer bis heute international wirksamen Selbstverständigung der trans* Community [...] Das Gleiche gilt für die auch literarisch bestechenden Originaltexte von DJ İpek İpekçioğlu, die das Format Gayhane mit kreierte, den „Neuen Wilden“ Maler, Schauspieler und Bauchtänzer Cihangir Gümüştürkmen, Gladt-Mitbegründer Koray Yılmaz-Günay, der hier seine Kindheit in einer Art Kreuzberger Niemandsland schildert, u. a., die das von „uns“ seinerzeit viel zu wenig beachtete Wachsen einer queermigrantischen Szene beschreiben – selbst schuld, dass wir es dafür anschließend mit „Deutschland“ zu tun bekamen!

Insgesamt empfiehlt Salih Alexander Wolter die Lektüre, auch wenn er kritisch anmerkt, dass "es sinnvoll gewesen [wäre], wenn der Herausgeber in seiner Einleitung in ein, zwei Absätzen sachlich die besondere Situation dieses völkerrechtlich einmaligen Gebildes „Westberlin“ dargestellt hätte". Zur ganzen Rezension geht es hier: S. 34/34; bei der Buchvorstellung in der Urania könnt ihr und können Sie sich zudem ein Bild machen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen (es wird ein Eintritt verlankt)!

Anlässlich des CSD in Magdeburg hat sich verqueert.de den Koalitionsvertrag von CDU-SPD-FDP in Sachsen-Anhalt aus queerer Perspektive angesehen.

Anlässlich des CSD in Magdeburg hat sich verqueert.de den Koalitionsvertrag von CDU-SPD-FDP in Sachsen-Anhalt aus queerer Perspektive angesehen: Ein lesenswerter Beitrag. Er findet sich hier:

Der vorangegangene Blick auf die Wahlprogramme, ebenfalls von verqueert.de, findet sich hier: "Queer und LSBTIQ* in Sachsen-Anhalt: Was wollen die Parteien zur Landtagswahl?", https://verqueert.de/queer-und-lsbtiq-in-sachsen-anhalt-was-wollen-die-parteien-zur-landtagswahl/ .

Das queere Leben in Westberlin. Hier war der Ort für politische Aktion und Ausschweifungen aller Art, inklusive schwulem Sex in der U-Bahn.
© Danielle de Picciotto

Veranstaltung: Do, 2.9.2021, 17:30 Uhr, Urania Berlin (Präsenz-Veranstaltung!)

Begriffe wie genderfluid und LGBTQI+ waren noch nicht erfunden – aber all das wurde in Berlin vor dem Mauerfall längst gelebt. Eben jenen Kosmos voller Möglichkeiten beschreibt nun das Buch „Westberlin – ein sexuelles Porträt“. Zur Premiere blicken der Herausgeber und drei Autor*innen zurück auf jenen Ort, wo sich türkische Transfrauen ebenso zu Hause fühlten wie lesbische Aktivistinnen. Hier war der Ort für politische Aktion und Ausschweifungen aller Art, inklusive schwulem Sex in der U-Bahn. Dabei soll die queere Geschichte nicht verklärt werden. So erschien Westberlin zwar einerseits als „Rettungsring“ – zugleich war die Stadt allein schon wegen AIDS Ort vieler tragischer Momente.

Nora Eckert, Autorin, zuletzt „Ein transsexuelles Leben in Berlin“, früher Garderobenfrau im Chez Romy Haag, heute im Vorstand des Vereins TransInterQueer e. V. Berlin.

Peter Hedenström, Pionier der Schwulenbewegung, Mitbegründer der „Homosexuellen Aktion Westberlin“ (1971), des Verlags Rosa Winkel (1975) sowie der Buchhandlung Prinz Eisenherz (1978).

Manuela Kay, gebürtige Westberlinerin, Verlegerin, Herausgeberin und Autorin queerer Zeitschriften (L-MAG, Siegessäule). Sie macht sexpositive Filme und ist Mitorganisatorin des Pornofilmfestivals Berlin.

Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Herausgeber von „Westberlin – ein sexuelles Porträt“, Professor für „Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung” am Institut für Angewandte Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg.

Moderation: Dr. Brenda Strohmaier, Publizistin, Stadtsoziologin, Westdeutsche. Moderatorin und Organisatorin der Reihe „Sex Education“ in der Urania.

Analyse der Wahlprogramme der Parteien CDU, SPD, LINKE, Grüne, FDP und AFD zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu queeren, lesbischen, schwulen Themen.

Verqueert.de hat sich die Mühe gemacht, die Wahlprogramme der Parteien zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu LSBTIQ*-Themen durchzusehen. Dabei steht LSBTIQ* für: Lesbisch, schwul, bi, trans, inter, queer. Die Ergebnisse sind äußerst interessant und die Lektüre des umfassenden Beitrags bei verqueert.de lohnt sich: Hier gehts zum Beitrag. Nicht minder interessant sind die verqueerten Reflexionen zu Erinnerungskultur, die hier zu finden sind: Erinnerungskultur auf verqueert. #CDU #SPD #Linke #Grüne # FDP # AFD

Das Buch untersucht intersektionale Verschränkungen und fragt, wie Geschlecht und Sexualität – stets verwoben mit Rassismus – im Kapitalismus bedeutsam sind...

In die Reihe "Educate yourself" zum Frauenkampftag 2021 hat @diversmagazin, neben anderen lesenswerten Büchern, auch "Queer und (Anti-)Kapitalismus" aufgenommen - und schreibt: "Das Buch untersucht intersektionale Verschränkungen und fragt, wie Geschlecht und Sexualität – stets verwoben mit Rassismus – im Kapitalismus bedeutsam sind, aufkommen und funktional werden. Sehr theoretisch und komplex, dafür aber auch nicht super lang." Hier gehts zur gesamten Liste.

"Literaturlärm" rezensiert in ihrem* neusten Podcast "Queer und (Anti-)Kapitalismus". Sehr schön zu hören, was das Buch Interessierten heute - 2021 - bringen kann!

Vielen Dank für die interessierte und engagierte Wahrnehmung!

Eine Übersicht über weitere Rezensionen zum Buch "Queer und (Anti-)Kapitalismus" findet sich hier, weitere Informationen zum Buch hier, beim Verlag.

Um euch einen Einblick in das neue Buch "Das Sternbild des Matrosen lesen: Schwules Leben - schwule Literatur" zu eröffnen, haben Salih Alexander Wolter und ich eine kleine Video-Buchvorstellung gemacht.

Der Urlaub steht an und der lässt sich bekanntlich versüßen. Zum Beispiel mit aktivistisch eingebundener schwuler - oder besser queerer? - Literatur.

Um euch einen Einblick in das neue Buch "Das Sternbild des Matrosen lesen: Schwules Leben - schwule Literatur" zu eröffnen, haben Salih Alexander Wolter und ich eine kleine Video-Buchvorstellung gemacht, die ihr hier findet:

Informationen zum Buch selbst findet ihr hier: https://www.psychosozial-verlag.de/3012 .

Gutes Reinschauen und gute Lektüre!

Staatliche Restriktionen richten sich historisch insbesondere gegen eine sexpositive schwule (und queere) Sexualkultur. Sie fällt den aktuellen Entwicklungen der Respektabilisierung "der Schwulen" und der Domestizierung schwulen Lebens zum Opfer.

"Bereinigt" - Zur Beseitigung schwuler und queerer Sexkultur… durch Respektabilisierung, Gentrifizierung und durch politische Eingriffe im Zusammenhang mit Corona.

Ein Vortrag von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß der HS Merseburg - hier:

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Diskussion und Fragerunde über Zoom am 15.06.20 um 18 Uhr!
Anmeldung unter: queerfem.asta-mainz@posteo.de
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Staatliche Restriktionen richten sich historisch insbesondere gegen eine sexpositive schwule (und queere) Sexualkultur. Sie fällt den aktuellen Entwicklungen der Respektabilisierung "der Schwulen" und der Domestizierung schwulen Lebens zum Opfer. Mittlerweile unter dem "grün verträglichem" Vorzeichen des Umweltschutzes und des Bauordnungsrechts finden Razzien gegen sexpositive Läden statt - und wird nach und nach sexpositives schwules Leben abgewickelt. Die mit der Gentrifizierung verbundenen steigenden Mieten tun ein übriges; von den lesbischen Läden bestehen jetzt schon kaum noch welche. Hinzu kommen die Auswirkungen von Corona. Der Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß erläutert die Entwicklungen und stellt zur Diskussion, wie wir ein solidarisches Miteinander erreichen – inklusive eines sexpositiven Umgangs?

Schwule Literatur beeinflusst schwulen Aktivismus, schwuler Aktivismus beeinflusst schwule Literatur – die Beschäftigung mit ihr ist eine leidenschaftliche Angelegenheit und unterstützt zugleich eine reflektierte politische Haltung.

Sehr gern habe ich zum Buch von Salih Alexander Wolter "Das Sternbild des Matrosen lesen: Schwules Leben - schwule Literatur" eine Einleitung beigesteuert. Salih vermag es wie kaum ein anderer Interessierte an Literatur heranzuführen. Lasst euch auf das Buch und die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Autor*innen ein!

Das Sternbild des Matrosen lesen: Schwules Leben – schwule Literatur
von Salih Alexander Wolter, mit einer Einleitung von Heinz-Jürgen Voß

Psychosozial-Verlag, Gießen
2020, 120 Seiten, 19,90 Euro
ISBN-13: 978-3-8379-3012-2
Verlagsinformation

Klappentext
Salih Alexander Wolter stellt schwule Literatur vor: von changierenden Identitäten bei »Klassikern« von Jean Genet, Juan Goytisolo und Hubert Fichte bis hin zu zeitgenössischen Perspektiven von Perihan Mağden und küçük iskender. Er geht auf die realen Umstände ein, die das Schreiben der Autor*innen prägten und inspirierten, und zeigt, dass sich in ihren Arbeiten und Biografien gleichzeitig auch immer die gerade aktuellen gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen spiegeln. Schwule Literatur beeinflusst schwulen Aktivismus, schwuler Aktivismus beeinflusst schwule Literatur – die Beschäftigung mit ihr ist eine leidenschaftliche Angelegenheit und unterstützt zugleich eine reflektierte politische Haltung.

Alois Kösters: So greift er gerade – und darauf zielt sein Beitrag – eine der engagiertesten der Einrichtungen an, die sich für lesbische, schwule, bi, trans* und inter* Personen unterschiedlichen Alters einsetzen.

„Qualität spielt keine Rolle“ (Ausgabe vom 13.2.2020, S. 4), behauptet Alois Kösters in der Magdeburger Volksstimme vom 13.2.2020. Bereits im Jahr 2016 hatte er in dem Blatt, dessen Chefredakteur er ist, einen Angriff gegen Gender forciert, mit ähnlich wenig Belegen wie heute. In seinem aktuellen Beitrag postuliert er ein „Füllhorn“, das allen voran aus Brüssel gefüllt werde, um Gender-Reflexion in der Gesellschaft voranzubringen. „Zahlreiche Forschungsprojekte laufen an den Universitäten. Überall werden Seminare angeboten“ – meint Kösters, obwohl die groß angelegte Studie „Sexuelle Bildung für das Lehramt“, für die mehr als 2.700 Lehrkräfte und Lehramtsstudierende insbesondere aus Sachsen-Anhalt und Sachsen befragt wurden, gerade erst festgestellt hat, dass nur etwa zehn Prozent der Lehrkräfte einige Lehrinhalte zu Sexueller Bildung (Sexualpädagogik) hatten und nur fünf Prozent von Inhalten zur Prävention sexualisierter Gewalt profitieren konnten. In der Sozialen Arbeit sieht es nicht anders aus. Das bedeutet: Aktuell leisten wir uns in der Bundesrepublik Deutschland, dass Fachkräfte nicht oder zu schlecht ausgebildet sind, um sexualisierter Gewalt vorzubeugen und die geschlechtliche und sexuelle Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das sollte ein Skandal sein! Aber der Volksstimme-Chefredakteur macht lieber Stimmung gegen die EU und schürt Feindschaft gegen kleine Projekte, bei denen viele Leute ehrenamtlich arbeiten und nur wenige in geringem Umfang über meist befristete Stellen finanziert sind. So greift er gerade – und darauf zielt sein Beitrag – eine der engagiertesten der Einrichtungen an, die sich für lesbische, schwule, bi, trans* und inter* Personen unterschiedlichen Alters einsetzen. Kösters schreibt, nachdem er sich über vermeintlich überbordende EU-Förderung verbreitet hat: „Wer zum Beispiel einige geförderte Veröffentlichungen des ‚Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe KgKJH‘ prüft, stellt fest, dass Qualität oft keine Rolle mehr spielt.“

Warum diese Attacke, die ohne Beleg oder irgendeine Form der Fundierung auskommt? Der Volksstimme-Mann hätte sich schließlich auch die Mühe machen können, die eine oder andere Publikation des Kompetenzzentrums zu rezensieren, dessen Leiterin im Themenfeld immerhin promoviert ist und an Hochschulen lehrt. Und das Kompetenzzentrum, die Leiterin und die weitern Angestellten machen wichtige Arbeit: Noch immer ist es so, dass zwei Drittel der jungen Lesben und Schwulen (unter 18 Jahren) von physischer und psychischer Gewalt berichten, die sie erlebt haben. Etwa die Hälfte von ihnen nutzen problematische Strategien – etwa überhöhten Substanzkonsum –, um mit diesen Erfahrungen fertig zu werden. Etwa 20 Prozent der lesbischen und schwulen Jugendlichen und etwa 40 Prozent der trans* und inter* Jugendlichen geben an, im Alter von 18 Jahren mindestens einen Suizidversuch unternommen zu haben. Das Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe KgKJH leistet durch seine Bildungsarbeit hier wichtige Arbeit, die bedeutsam ist, damit Jugendlichen das Leben lebenswert erscheint. Und sei es nur, dass der richtige Flyer bei genau der richtigen Person liegen bleibt.

Alois Kösters mimt „alte Schule“ – allerdings ohne die Höflichkeiten, die seinerzeit üblich waren. Selbstverständlich sollte es sein, eine bewusst geführte Attacke zu fundieren, Belege zu bringen, sich auseinanderzusetzen. Das scheint der Magdeburger Volksstimme offenbar unnötig. Hier spottet man ohne Kenntnis und Beleg über andere – die nicht die medialen Mittel haben. Damit kommt die hässlichste Seite Sachsen-Anhalts zum Vorschein – der zum Glück eine andere gegenüber steht: unter anderem die exzellenten Medienkoffer „Geschlechtervielfalt und Vielfalt der Familienformen“, ein Projekt, das vom CDU-geführten Ministerium für Justiz und Gleichstellung vorangetrieben und vom KgKJH verantwortet wird. Auch hier hat das KgKJH, wie bei anderen Projekten, einen wissenschaftlichen Projektbeirat hinzugezogen, auch um Attacken begegnen zu können, die bei einem Anteil von 25 Prozent für die rechtsextreme AfD im Landtag leider nicht ausbleiben. Etwas Gutes hat es: So ist das Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe gegen allzu plumpe populistische Kritik abgesichert.

Heinz-Jürgen Voß