Nun erhältlich: Der Männergesundheitsbericht zur Sexualität von Männern

Der “Dritte deutsche Männergesundheitsbericht – Sexualität von Männern” ist nun erschienen und kann über jede Buchhandlung und den Verlag bezogen werden.

Der Bericht berücksichtigt facettenreich die Lebenslagen von Männern. Gewonnen hat der Bericht von der interdisziplinären Verzahnung soziologischer und medizinischer Perspektiven, die durch die Kooperation von Stiftung Männergesundheit und Hochschule Merseburg möglich wurde. Dabei tragen die Beiträge auch den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung, in denen digitale Medien eine größere Rolle einnehmen und sich Männlichkeiten diversifizieren. So werden neben den klassisch im Berichtswesen thematisierten Männlichkeiten auch Trans*- und Inter*-Männlichkeiten betrachtet und im Hinblick auf gelingende Sexualität von Männern dargestellt.

Dritter deutscher Männergesundheitsbericht: Sexualität von Männern
von Doris Bardehle, Heinz-Jürgen Voß, Theodor Klotz, Bettina Staudenmeyer, Stiftung Männergesundheit (Hg.)

Psychosozial-Verlag, Gießen
2017, 449 Seiten, 39,90 Euro
ISBN: 978-3-8379-2683-5

Informationen beim Verlag: hier.
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe: hier.
Übersicht über erschienene Presseresonanz und Rezensionen: hier.

Die Vorstellung des Männergesundheitsberichts findet bei Veranstaltungen am 3. Mai in Berlin (Bundespressekonferenz, für Journalist_innen) und am 4. Mai in Merseburg (öffentlich) statt.

“Öffnet die Herzen, herzt die Öffnungen!” – Lilo Wanders und der schöne Fachtag von “gerne anders!”

Um “Kontroversen und Chancen: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Jugendarbeit” ging es beim Fachtag von “Gerne anders!” in Hagen (NRW). Es handelte sich um eine sehr schöne und hoch angebundene Veranstaltung, die auch über die Region hinaus wirken sollte. Ich durfte mit dem Vortrag „Kontroversen um sexuelle & geschlechtliche Vielfalt in Gesellschaft & LSBT* Community“ beitragen – alle Vorträge und Grußworte und einige weitere Eindrücke sind nun in einer Online-Videodokumentation zugänglich. Neben der guten Organisation und der wertschätzenden Diskussion hat mich besonders gefreut, dass Lilo Wanders (Homepage) die Veranstaltung moderiert hat – ich werde mich sehr gern an diese schöne Veranstaltung erinnern!

Abb.: Lilo Wanders und Heinz-Jürgen Voß beim Fachtag “Kontroversen und Chancen: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Jugendarbeit” von “gerne anders!”. Copyright bei: Gerne anders!

 

NEUes Buch: “Sexualpädagogik in der Vorschule: Die Bildungspläne der Bundesländer im Vergleich” (Lara Denz, Hochschulverlag Merseburg 2016)

Denz_Sexualpaedagogik_in_der_Vorschule“Sexualpädagogik in der Vorschule” – Was an Sexueller Bildung nötig ist und was in den einzelnen Bundesländern stattfindet, hat Lara Denz in ihrer neuen Publikation herausgearbeitet, auf die ich hier sehr gern hinweisen möchte. Ihr Band “Sexualpädagogik in der Vorschule: Die Bildungspläne der Bundesländer im Vergleich” ist soeben in der Reihe “Sexualwissenschaftliche Schriften” im Hochschulverlag Merseburg erschienen und für 8,10 Euro im Buchhandel erhältlich. Ein Rezensionsexemplar kann gern bei mir ( heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de ) angefordert werden.

Sexualpädagogik in der Vorschule: Die Bildungspläne der Bundesländer im Vergleich
von Lara Denz

# Hochschulverlag Merseburg, 2016
# 74 Seiten, 8,10 Euro
# ISBN: 978-3-942703-52-9
# Bestellmöglichkeit

Klappentext:
Von Geburt an ist der Mensch ein sexuelles Wesen. Er besitzt eine natürliche Neugierde an Sexualität. Die psychosexuelle Entwicklung erfolgt schrittweise, sie entwickelt und verändert sich stetig. Kinder lernen den Umgang mit Sexualität, genauso wie den Umgang mit ihren motorischen Fähigkeiten, von Kindesbeinen an. Die Begleitung dabei erfordert gerade von Fachkräften Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit angemessen auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Körperlernen und kindliche Sexualität sind Entwicklungsaufgaben, für die es pädagogische Konzepte gibt. Im Buch werden die entsprechenden Bildungspläne der Bundesländer übersichtlich dargestellt, verglichen und darauf geprüft, ob sie dem fachwissenschaftlichen Erkenntnisstand entsprechen: Inwieweit berücksichtigen die einzelnen Bundesländer das Thema Sexualität? Wie ausführlich wird auf verschiedene Inhalte dieses Themenfeldes eingegangen?

Ebenfalls in der Reihe erschienen: Andrea Altenburg, “Sexualität und Soziale Arbeit: Zur Notwendigkeit Sexueller Bildung im Studium der Sozialen Arbeit”, Hochschulverlag Merseburg 2016, 120 Seiten, 11,40 Euro, ISBN: 978-3-942703-48-2, Bestellmöglichkeit

Ausschreibung von 5 Professuren (W2) an der Hochschule Merseburg, Bewerbungsfrist: 31.8.2016

Liebe Kolleg_innen, liebe Interessierte,

sehr gern weise ich auf fünf aktuell an der Hochschule Merseburg ausgeschriebene Professuren hin. Es handelt sich um die Professuren (alle W2):

  • “Soziologie und Sozialforschung”,
  • “Soziale Arbeit in der Rehabilitation”,
  • “Sozialarbeitswissenschaft / Beratung”,
  • “Sexualwissenschaft und Familienplanung” sowie
  • “Ingenieurmathematik”.

Alle Interessierten mit passender Qualifikation sind herzlich zur Bewerbung ermuntert. Im Folgenden etwas genauer die Ausschreibungen mit den jeweiligen Links zu ausführlichen Informationen:

(1) “Sexualwissenschaft und Familienplanung” (W2-Professur)
Die zukünftige Stelleninhaberin / der zukünftige Stelleninhaber vertritt das Fach Sexualwissenschaft und Familienplanung in Forschung und Lehre. Die Bewerberin / der Bewerber soll umfassende Kenntnisse  in Soziologie und Psychologie der Sexualität sowie Familienplanung aufweisen.  Wünschenswert sind Erfahrungen in der Familienplanungs-, Partnerschafts- und Sexualberatung.
Ausführliche Informationen

(2) “Soziologie und Sozialforschung” (W2-Professur)
Die zukünftige Stelleninhaberin / der zukünftige Stelleninhaber vertritt  das Fach Soziologie bzw. Gesellschaftswissenschaften und Sozialforschung in Lehre und Forschung. Die Bewerberin / der Bewerber soll über ausgewiesene wissenschaftliche und mehrjährige praktische Erfahrungen im Bereich der soziologischen Forschung und der anwendungsorientierten soziologischen Berufspraxis verfügen.
Ausführliche Informationen

(3) “Soziale Arbeit in der Rehabilitation” (W2-Professur)
Die zukünftige Stelleninhaberin / der zukünftige Stelleninhaber vertritt das Fach Soziale Arbeit in der Rehabilitation in Forschung und Lehre. Die Bewerberin / der Bewerber soll umfassende Kenntnisse und Erfahrungen mit den Konzepten und Methoden Sozialer Arbeit im Bereich der Rehabilitation und Behindertenhilfe aufweisen, über solide Kenntnisse zu den Leitideen und der praktischen Umsetzung des ICF verfügen und einen fundierten Einblick in die Grundfragen, Diskurse sowie sozialpolitischen und sozialrechtlichen Grundlagen (SGBs 5,9,12) des Arbeitsgebietes besitzen.
Ausführliche Informationen

(4) “Sozialarbeitswissenschaft / Beratung” (W2-Professur)
Die zukünftige Stelleninhaberin / der zukünftige Stelleninhaber vertritt das Fach Sozialarbeitswissenschaft und Beratung  in Forschung und Lehre. Die Bewerberin / der Bewerber soll über ausgewiesene wissenschaftliche Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Bereich der Beratung in  Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit und über eine beraterische Zusatzausbildung verfügen.
Ausführliche Informationen

(5) “Ingenieurmathematik” (W2-Professur)
Die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber soll auf der Grundlage eigener Erfahrungen Lehr- und Forschungsaufgaben zur Numerischen Mathematik und Analysis übernehmen. Es sind darüber hinaus Lehrveranstaltungen zu Grundlagen der Mathematik im Bachelor- und Masterstudium der Hochschule zu halten. Spezielle Erfahrungen bei der Nutzung von Computeralgebrasystemen werden erwartet.
Ausführliche Informationen

Herzliche Grüße
Heinz-Jürgen Voß

Katalog sexualwissenschaftlicher und sexualpädagogischer Fortbildungs- und Weiterbildungsangebote (Hochschule Merseburg)

Im Kontext der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprofessur und des geförderten Forschungsprojektes “Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung” und in Zusammenarbeit mit der Weiterbildungsagentur der Hochschule Merseburg ist ein regional fokussiertes Angebot an Fortbildungen und Weiterbildungen im sexualwissenschaftlichen und sexualpädagogischen Bereich auf den Weg gekommen.

Das Angebot versteht sich als Ergänzung bestehender Angebote und es soll dazu beitragen, dass Sexuelle Bildung endlich als unbedingtes und flächendeckendes Kernthema wahrgenommen wird, das unbedingter Bestandteil der Ausbildung/des Studium für Lehramt, Soziale Arbeit, Pflege- und Erziehungsberufe sein muss – und ebenso in Fort- und Weiterbildung. Wir haben die Möglichkeit, dass Fachkräfte professionell und ausgebildet mit der Sexualität ihrer Klient_innen und Adressat_innen umgehen oder ohne entsprechende Ausbildung, wodurch vermeidbare Fehler entstehen und eigene Normen unhinterfragt bleiben können.

Im Folgenden die Angebote der Hochschule Merseburg:

Übersicht: http://www.hs-merseburg.de/weiterbildung/zertifikatskurse/sexualwissenschaftliche-fort-und-weiterbildungsangebote/

Angebotsbroschüre: http://www.hs-merseburg.de/fileadmin/redaktion/Weiterbildung/Home_Sexualwissenschaftliche_Fort-_und_Weiterbildungsangebote.pdf

Für Fragen stehen Prof. Dr. em. Harald Stumpe und Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß gern zur Verfügung.

Gender in der Forschung

Der Tagesspiegel verfolgt eine schöne Reihe, in der einige Ansätze der Geschlechterforschung und Sexualwissenschaft vorgestellt werden. Heute durfte ich im 3. Beitrag der Reihe für die Hochschule Merseburg zu Sexualpädagogik und Sexualwissenschaft schreiben:

Serie: Gender in der Forschung (3)
Lernen, wie man Grenzen zieht
Sexualität und sexualisierter Gewalt in Kita und Schule: Die meisten Pädagogen sind darauf nicht vorbereitet.
von Heinz-Jürgen Voß
zum Beitrag: Gender in der Forschung (3)

Die vorhergehenden Beiträge:
Gender in der Forschung (1) – Prof. Dr. Ilse Lenz
Gender in der Forschung (2) – Prof. Dr. Kerstin Palm

Ausschreibung Professur “Gesundheits- und Sexualwissenschaft in der Sozialen Arbeit” (W2) an der Hochschule Merseburg

Sehr gern weise ich auf die Ausschreibung der Professur “Gesundheits- und Sexualwissenschaft in der Sozialen Arbeit” (W2) an der Hochschule Merseburg hin. Sie ist im Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur ausgeschrieben und beinhaltet u.a. auch Lehre im Masterstudiengang Angewandte Sexualwissenschaft, wie auch in den Bachelor-Studiengängen des Fachbereichs.

“Die zukünftige Stelleninhaberin oder der zukünftige Stelleninhaber verfügt über mehrjährige Forschungs- und Praxiserfahrung in folgenden Arbeits- bzw. Themenfeldern:
– Gesundheit und soziale Lebenslagen,
– Gesundheit und Krankheit aus salutogenetischer Perspektive,
– sexuelle und reproduktive Gesundheit,
– sexuelle Bildung.”

Weitere Informationen finden Sie und findet ihr hier:
http://jobs.zeit.de/jobs/merseburg_professur_w2_gesundheits-_und_sexualwissenschaft_in_der_sozialen_arbeit_110925.html

Hochschulseite: http://www.hs-merseburg.de
Institut für Angewandte Sexualwissenschaft: http://ifas-home.de/