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Der Wandel des Sexuellen steht im Fokus des kürzlich im Psychosozial-Verlag erschienenen Buchs „Die deutschsprachige Sexualwissenschaft“. Der von Professor Heinz-Jürgen Voß herausgegebene Band versammelt Beiträge zahlreicher renommierter Sexualwissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum – Luxemburg, Österreich, Schweiz und Deutschland.

Buchvorstellungen in: Frankfurt (Online) – Berlin – Zürich – Wien

Der Wandel des Sexuellen steht im Fokus des kürzlich im Psychosozial-Verlag erschienenen Buchs „Die deutschsprachige Sexualwissenschaft“. Der von Professor Heinz-Jürgen Voß herausgegebene Band versammelt Beiträge zahlreicher renommierter Sexualwissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum – Luxemburg, Österreich, Schweiz und Deutschland. Sie haben sich mit den Entwicklungen seit 1950 auseinandergesetzt – und wagen einen Ausblick auf das Jahr 2050. Lassen Sie uns gemeinsam mit dem Herausgeber und Autor*innen des Bandes diskutieren: Streben wir auf eine vollständige Banalisierung des Sexuellen zu? Oder wird unser Intimes noch interessanter, indem wir uns neue sexuelle Techniken und Hilfsmittel erschließen?

Das sind die Termine, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

  • Frankfurt: 16.11., 19:00 Uhr: Online (Zoom), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Frankfurt/Main. Mit Prof. Dr. Stefan Timmermanns, Esther Elisabeth Schütz, Prof. Dr. Elisabeth Tuider und Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß. Link zum Einwählen: https://fra-uas.zoom.us/j/82088121781 ( Meeting-ID: 820 8812 1781, Meeting-Kennwort: !p.3ab ).
  • Berlin: 24.11., 17:30 Uhr: URANIA Berlin (An der Urania 17, 10787 Berlin). Mit Prof. Dr. Rüdiger Lautmann, Prof. Dr. Kurt Starke, Prof. Dr. Ilka Quindeau, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Moderation: Dr. Brenda Strohmaier. Anmeldung und Karten unter: https://www.urania.de/sex-education-10-sex-auf-der-couch .
  • Wien: 26.11., 18:00: Österreichisches Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapien (Cobenzlgasse 42/15, 1190 Wien). Mit Wolfgang Kostenwein, Prof. Dr. Elisabeth Tuider, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Bettina Weidinger. Begrenzte Platzzahl, Anmeldung per E-Mail an: team@sexualpaedagogik.at .
  • Zürich: 10.12., 19:00 Uhr: Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Zürich (Grossmünsterplatz 6, 8001 Zürich). Mit Prof. Dr. Udo Rauchfleisch, Esther Elisabeth Schütz, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß. Begrenzte Platzzahl, Anmeldung per E-Mail an: info@isp-zuerich.ch .

Hinweis: Sollte durch aktuelle Corona-Entwicklungen eine der Veranstaltungen nicht in Präsenz stattfinden können, dann wird sie ins Digitale verlegt. Sie werden dann entsprechend informiert.

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Am vergangenen Sonnabend ist Jörg Schröder im Alter von 81 Jahren gestorben. Auch aus sexualwissenschaftlicher und sexualpädagogischer Sicht ist er zu würdigen.

Am vergangenen Sonnabend ist Jörg Schröder im Alter von 81 Jahren gestorben. Auch aus sexualwissenschaftlicher und sexualpädagogischer Sicht ist er zu würdigen. Unter anderem gründete er 1969 den März-Verlag, in dem Günter Amendts Band "Sexfront" erschien, der eine ganze Generation und die sexpositive Sexualpädagogik in der BRD und Westberlin prägte. Die "Sexfront" ist ebenso bedeutsam für eine zeitgemäße Sexualpädagogik und Sexuelle Bildung, wie es 1967 das Engagement der Frankfurter Schülerzeitung Bienenkorb-Gazette und ihrer Herausgeberinnen - unter ihnen Christa Appel und Zlila Drory - war, das letztlich dazu führte, dass sich die Kultusministerkonferenz der BRD auf eine zeitgemäße(re) schulische "Sexualerziehung" verständigte. Um die "Sexfront" gab es intensive Diskussionen, und so hat sie Debatten geprägt. Jörg Schröder war gerade dieses Buch wichtig, wie er gemeinsam mit Barbara Kalender 2007 im taz-Blog festhielt: hier online. 1986 erschien im März-Verlag das nicht weniger wichtige Buch "Das große DER DIE DAS" von Gunter Schmidt, das - wie "Sexfront" - auch heute für die Ausbildung von Sexualpädagog*innen und Sexualwissenschaftler*innen unentbehrlich ist. Einer der lesenswertesten Nachrufe zum Tod von Jörg Schröder findet sich im ND: "Wie man unabhängig bleibt".

Video und Audio online zugänglich zu machen. Entsprechend starte ich einen Youtube-Channel. Er wird gewiss nicht zu experimentell, sondern einer wissenschaftlichen Perspektive gemäß eher erläuternd.

Durch die Vorbereitung digitaler Lehre und Überlegungen zu Möglichkeiten Virtueller Realität (z.B. über VR-Brillen) in der Beratungspraxis, der Sexualpädagogik und der Sexualwissenschaft liegt es nahe, mehr als bisher auch eigene Inhalte über Video und Audio online zugänglich zu machen. Entsprechend starte ich einen Youtube-Channel. Er wird gewiss nicht zu experimentell, sondern einer wissenschaftlichen Perspektive gemäß eher erläuternd. Ich werde Bücher erläutern, die mit meiner Beteiligung entstanden sind, außerdem werde ich Bücher und Filme vorstellen oder rezensieren. Darüber hinaus stehen verschiedene Fragen aus Sexualwissenschaft und Sexueller Bildung sowie der Geschlechterforschung im Fokus. Die Videos sollen dabei in der Regel nicht länger als 5 bis 10 Minuten sein, und sie sollen Interesse wecken. Beginnen werde ich, um mich einzugrooven, mit der Vorstellung einiger aktuell publizierter Bücher. Ein Video zum Band "Being Bi: Bisexualität zwischen Unsichtbarkeit und Chic" ist bereits online, weitere Videos folgen in Kürze.

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Viel Spaß und einige Anregungen beim Ansehen! Und ich freue mich über Hinweise und Rückmeldungen.
Und hier kommen nun auch schon die Beiträge Nummer 2 und 3 zu "Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive" und "Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung: Praxisorientierte Ansätze":

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Seit 2014 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Forschungsprofessur „Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung“ an der Hochschule Merseburg gefördert. Nach sechs Jahren erfolgreicher und anerkannter Arbeit wird sie nun als ordentliche Professur verstetigt.

Seit 2014 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Forschungsprofessur „Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung“ an der Hochschule Merseburg gefördert – die erste Juniorprofessur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften überhaupt. Nach sechs Jahren erfolgreicher und anerkannter Arbeit wird sie nun als ordentliche Professur verstetigt.

2010, nach den Aufdeckungen von sexualisierter Gewalt an Schulen und weiteren Institutionen, richtete das BMBF die Förderlinie „Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Kontexten“ ein. Gefördert wurden zahlreiche Forschungsprojekte und fünf Juniorprofessuren – eine davon als „Forschungsprofessur“ an der Hochschule Merseburg, die mit Prof. Heinz-Jürgen Voß besetzt wurde. Er leitete an der Hochschule bereits das Projekt „Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung“. Die Wahl auf Merseburg fiel auch deshalb, weil hier bereits seit Beginn der 1990er Jahre ein Schwerpunktstudium zu Sexualität existiert, seit 2009 der bundesweit einzigartige konsekutive Masterstudiengang „Angewandte Sexualwissenschaft“.

Die Ergebnisse des von Heinz-Jürgen Voß geleiteten Projekts liegen nun mit einer fundierten Handreichung für Fachkräfte und zwei Abschlussbänden vor. Sie sollen insbesondere Fachkräfte der ambulanten Erziehungshilfen – aber auch allgemein Fachkräfte im sozialen Bereich – fit machen für den Umgang mit Sexualität und der Prävention sexualisierter Gewalt.

Darüber hinaus ist einiges entstanden: Angeschlossen an die Forschungsprofessur konnten die Ausstellungen des Präventionsinstituts PETZE nach Sachsen-Anhalt geholt werden. Auch ist die Hochschule daran beteiligt, gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, dem Landesschulamt und dem LISA die Etablierung von Schutzkonzepten an Schulen voranzutreiben, wurden Fort- und Weiterbildungen zur Prävention sexualisierter Gewalt und zur Förderung von geschlechtlicher und sexueller Selbstbestimmung entwickelt – und werden kontinuierlich angeboten. Nicht zuletzt soll der Regionale Arbeitskreis für Fachkräfte ambulanter Erziehungshilfen zu den Themen Sexualität und sexualisierter Gewalt, der sich im Saalekreis - initiiert vom Forschungsprojekt - gebildet hat, bundesweit Pilotwirkung entfalten.

Ebenfalls mit bundesweiter und teilweise auch europaweiter Ausstrahlung konnten durch die Forschungsprofessur weitere Projekte und Publikationen initiiert werden, die an einer flächendeckenden Forschungslandschaft mitwirken. So wurden die Buchreihen „Angewandte Sexualwissenschaft“ (im Gießener Psychosozial Verlag) und „Sexualwissenschaftliche Schriften“ (im Hochschulverlag Merseburg) gegründet, in denen in der sechsjährigen Förderung 30 Bücher erschienen sind. Das EU-Projekt TRASE zu Sexualität und Behinderung sowie weitere Bundes- und Landesprojekte konnten eingeworben werden – insgesamt kamen, verbunden mit der Forschungsprofessur, Drittmittel von rund 2,5 Millionen Euro nach Merseburg.

Mit der Verstetigung wird Prof. Voß die erfolgreichen Forschungen und Praxisprojekte zur Prävention sexualisierter Gewalt fortsetzen und daneben Bedingungen sexuellen Wohlergehens und geschlechtlicher Selbstbestimmung verfolgen. Mit seiner Expertise als Biologe und Sozialwissenschaftler wird er sich weiterhin in die Fachdebatte und gesellschaftliche Diskussion zu geschlechtlicher Vielfalt einbringen.

Kontakt:
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
Professur Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung
Hochschule Merseburg
E-Mail: heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de

Der Studiengang Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung ist körperorientiert angelegt, setzt Berufserfahrung voraus und zielt insbesondere auf therapeutische Berufsgruppen und Felder der Erwachsenenpädagogik.

Mit 23 Studierenden startet zum Sommersemester der nächste Durchgang des Studiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“, der in Kooperation zwischen der Hochschule Merseburg (Deutschland, Sachsen-Anhalt) und dem Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Uster (Schweiz) durchgeführt wird. Der aktuellen Situation mit Covid-19 angemessen, startet der Kurs mit theoretischen Inhalten digital als Webinar, bevor es später auch zu den körperorientierten Inhalten kommt.

Der kostenpflichtige Studiengang erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ergänzt seit dem Jahr 2014 das innovative und breit aufgestellte Angebot der Hochschule Merseburg: Neben Studiengängen im Bereich Ingenieur- und Naturwissenschaften und in den Wirtschafts- und Informationswissenschaften ist es an der Hochschule möglich, Studiengänge im Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur zu belegen. Bereits seit 2009 gibt es an der Hochschule auch den konsekutiven, kostenfreien Studiengang Angewandte Sexualwissenschaft. Merseburg ist damit ein zentrales sexualwissenschaftliches Zentrum der Bundesrepublik.

Der Studiengang Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung ist körperorientiert angelegt, setzt Berufserfahrung voraus und zielt insbesondere auf therapeutische Berufsgruppen und Felder der Erwachsenenpädagogik. Er baut damit auf der Definition sexueller Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation auf: „Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Es wird der Körper einbezogen, da eine gute Körperwahrnehmung eine wichtige Grundbedingung für das sexuelle Wohlbefinden ist. Entsprechend stehen neben den grundlegenden sexualwissenschaftlichen und -pädagogischen Lehrinhalten sowie Themen der Selbstreflexion auch Atem- und Bewegungsübungen auf dem Lehrplan.

Informationen zum Studiengang finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/sexologie/ .

Für Fragen steht Ihnen der Studiengangsverantwortliche Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß zur Verfügung: heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de .

24. und 25. April 2020, Hochschule Merseburg, Fachkongress "Sinnlich konkret - achtsam sensibel: Sexuelle Selbstbestimmung und Prävention sexualisierter Gewalt im Fokus sexualwissenschaftlicher Forschung und Praxis"

Zum Abschluss des vom BMBF geförderten Projekts "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung" und anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Konrad Weller veranstalten wir am 24. und 25. April 2020 an der Hochschule Merseburg den Fachkongress "Sinnlich konkret - achtsam sensibel: Sexuelle Selbstbestimmung und Prävention sexualisierter Gewalt im Fokus sexualwissenschaftlicher Forschung und Praxis".

Sinnlich konkret und achtsam sensibel sollen Vertreter_innen unterschiedlicher Generationen, Denkrichtungen und Ansätze der Sexualwissenschaft und Sexuellen Bildung zusammenkommen, um zu diskutieren, zu resümieren und zu erleben. Anregende Fachvorträge von Wissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Feldern werden eingebettet in sinnlich-konkrete und achtsam-sensible Methoden- und Materialpräsentationen sowie Workshopangebote. Wir freuen uns als Keynote-Speaker Dagmar Herzog (New York) und Elisabeth Tuider (Kassel) ankündigen zu können. Für weitere Beiträge haben u.a. Gunter Schmidt, Kurt Starke, Uwe Sielert und Ulrike Busch zugesagt. Freuen Sie sich auf diese und die weiteren Beiträge!

Das vollständige Programm und die Informationen zur Anmeldung finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/skas/ .

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen - wir würden uns sehr freuen, Sie und euch zur Tagung in Merseburg begrüßen zu können!

Das Lesbische Aktionszentrum Westberlin trug maßgeblich zur bundesdeutschen Emanzipationsbewegung von Lesben und Frauen bei.

Gerade ist in der Buchreihe "Angewandte Sexualwissenschaft" im Gießener Psychosozial-Verlag das Buch "Mit schwulen Lesbengrüßen" neu erschienen. In ihm geht die Autorin Lara Ledwa der Geschichte des Lesbischen Aktionszentrums Westberlin (LAZ) ausführlich nach. Im Klappentext heißt es:

Cover "Mit schwulen Lesbengrüßen"

Das Lesbische Aktionszentrum Westberlin trug maßgeblich zur bundesdeutschen Emanzipationsbewegung von Lesben und Frauen bei. Anhand des Archivmaterials macht Lara Ledwa historisches Wissen über marginalisierte, politische und soziale Kämpfe zugänglich und verknüpft es mit aktuellen theoretischen Ansätzen, die für die lesbisch_queeren Bewegungen wichtig sind. Sie würdigt den feministischen, lesbischen und antikapitalistischen Widerstand der Aktivistinnen, untersucht aber auch kritisch die teilweise ausschließenden lesbisch-feministischen Positionen. Dadurch eröffnet Ledwa einen solidarischen Dialog zwischen verschiedenen aktivistischen Lagern und Generationen.

Das Buch ist überall im Buchhandel und über den Verlag erhältlich:

Lara Ledwa
Mit schwulen Lesbengrüßen: Das Lesbische Aktionszentrum Westberlin (LAZ)
Gießen: Psychosozial-Verlag
Sept. 2019, 157 Seiten, 19,90 Euro
ISBN-13: 978-3-8379-2930-0
Verlagsinformationen

Aus seinen mehreren Dutzend Büchern und hunderten Aufsätzen hat er für den Band „Kritische Sexualwissenschaft: Ein Fazit“ eine Auswahl getroffen, die schon aufgrund ihrer Spannbreite entsprechend interessant ist.
Cover von: "Kritische Sexualwissenschaft: Ein Fazit"

Volkmar Sigusch, eine*r der bedeutendsten Sexualwissenschaftler*innen in Deutschland und auch weltweit, leitete von 1973 bis 2006 das Institut für Sexualwissenschaft im Klinikum der Universität Frankfurt/Main. Er hat Medizin, Psychologie und Philosophie – letztere unter anderem bei Max Horkheimer and Theodor W. Adorno – studiert und gilt, so die Brockhaus Enzyklopädie, als Begründer der „Kritischen Sexualwissenschaft“. Aus seinen mehreren Dutzend Büchern und hunderten Aufsätzen hat er für den Band „Kritische Sexualwissenschaft: Ein Fazit“ eine Auswahl getroffen, die schon aufgrund ihrer Spannbreite entsprechend interessant ist. Zugleich ist der Band – und das darf vorweggenommen werden – auch für ein breites Publikum gut lesbar. Denn nicht zuletzt gilt Sigusch als „brillanter Essayist“, wie der Verlag nicht unzutreffend schreibt.

Für socialnet.de habe ich den Band rezensiert - hier gehts zur Besprechung.

Gern weise ich an dieser Stelle einmal auf die Bücher hin, die ich im Jahr 2018 besprochen habe. Ganz besonders empfehlen möchte ich dabei die drei Bücher, die von Yener Bayramoğlu, Ann Wiesental bzw. Ulrich Würdemann verfasst wurden! Siehe die Rezensionen:

Rezension von "Pornografie und psychosexuelle Entwicklung im gesellschaftlichen Kontext. Psychoanalytische, kultur- und sexualwissenschaftliche Überlegungen zum anhaltenden Erregungsdiskurs"; von Alexander Korte. Auf: socialnet, 27.12.2018 (Online).

Rezension von: "Queertheoretische Perspektiven auf Bildung. Pädagogische Kritik der Heteronormativität"; hg. von Jutta Hartmann, Astrid Messerschmidt, Christine Thon. Auf: socialnet, 27.12.2018 (Online).

Rezension von: "Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutz- und Hilfebedürftigen"; von Martin Wazlawik, Stefan Freck (Hg.). Auf: socialnet, 25.6.2018 (Online).

Rezension von: "Die Vereindeutigung der Welt. über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt"; von Thomas Bauer. Auf: socialnet, 12.6.2018 (Online).

Rezension von: "Sexualität und soziale Arbeit"; von Alexandra Klein, Elisabeth Tuider (Hg.). Auf: socialnet, 30.5.2018 (Online).

Rezension von: "Queere (Un-)Sichtbarkeiten. Die Geschichte der queeren Repräsentationen in der türkischen und deutschen Boulevardpresse"; von Yener Bayramoğlu. Auf: socialnet, 15.3.2018 (Online).

Rezension von: "Geschlecht im flexibilisierten Kapitalismus? Potenziale von Geschlechter- und Gesellschaftstheorien"; von Ilse Lenz, Sabine Evertz und Saida Ressel (Hg.). Auf: socialnet, 15.3.2018 (Online).

Rezension von: "Antisexistische Awareness. Ein Handbuch"; von Ann Wiesental. Auf: socialnet, 13.3.2018 (Online).

Rezension von: "Varianten der Sexualität. Studien in Ost- und Westdeutschland"; von Kurt Starke. Auf: socialnet, 13.3.2018 (Online).

Rezension von: "Widersprüche des Medizinischen. Eine wissenssoziologische Studie zu Konzepten der 'Transsexualität'"; von Katharina Jacke. Auf: socialnet, 7.3.2018 (Online).

Rezension von: "Politiken in Bewegung. Die Emanzipation Homosexueller im 20. Jahrhundert"; von Andreas Pretzel, Volker Weiß (Hg.). Auf: socialnet, 26.2.2018 (Online).

Rezension von: "Expert_innen des Geschlechts? Zum Wissen über Inter*- und Trans*-Themen"; von Kim Scheunemann. Auf: socialnet, 7.2.2018 (Online).

Rezension von: "Magnus Hirschfeld und seine Zeit"; von Manfred Herzer. Auf: socialnet, 29.1.2018 (Online).

Rezension von: "Queer Wars: Erfolge und Bedrohungen einer globalen Bewegung"; von Dennis Altman und Jonathan Symons. Auf: socialnet, 26.1.2018 (Online).

Rezension von: "Schweigen = Tod, Aktion = Leben. ACT UP in Deutschland 1989 bis 1993"; von Ulrich Würdemann. Auf: socialnet, 25.1.2018 (Online).

Rezension von: "Demo. Für. Alle.. Homophobie als Herausforderung"; von Detlef Grumbach (Hg.). Auf: socialnet, 24.1.2018 (Online).

Ausgehend von Betrachtungen zur Klappenkultur in Westberlin – und ihre Beurteilung durch Aktivist*innen aus anderen europäischen Ländern, etwa durch Guy Hocquenghem – wendet sich der Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß (Hochschule Merseburg) aktuellen bedrohlichen gesellschaftlichen Entwicklungen zu.

Mitschnitt eines Vortrag vom 25. April 2018.

Das Video ist hier bei Youtube zugänglich.

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