Im Interview mit Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß beleuchten Dorothea Gebhardt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für soziale Arbeit e.V. Münster) und Prof. Dr. Felix Manuel Nuss (Katholischen Hochschule Münster) grundlegende und aktuelle Aspekte der Sexuellen Bildung. Neben einer grundlegenden Einschätzung, was unter Sexueller Bildung zu verstehen ist und welche Themenbereiche sie umfasst, werden im Besonderen aktuelle politische Entwicklungen in den Blick genommen. Dabei wird gefragt, was (rechts-)populistischen Akteur*innen entgegengesetzt werden kann, um eine vielfältige Gesellschaft aktiv mitzugestalten und sexuelle sowie geschlechtliche Selbstbestimmung zu stärken. Ansehen bei Youtube:
Kategorie: Vorträge
Vor dem Hintergrund von Rechtsruck: Gern auf Sexualwissenschaft hinweisen – Master-Infotag am 201.2026 an der Hochschule Merseburg
Als Hochschulen in Sachsen-Anhalt und als IFAS stemmen wir uns gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck. Als Hochschule Merseburg veranstalten wir verschiedene Demokratie-Formate; andere Hochschulen tun dies auch; zugleich sind wir weltoffen und vielfaltsorientiert sowohl bei den Christopher-Street-Days der Region (Halle, Weißenfels, Naumburg, Merseburg) präsent als auch bei der Leipziger Buchmesse.
Sowohl Gender Studies als auch die Sexualwissenschaft sind von Anfeindungen besonders betroffen. Entsprechend möchte ich euch bitten, gern noch Interessierte auf unsere sexualwissenschaftlichen Studiengänge hinzuweisen:
- MA Sexologie: Studienstart jetzt zum Sommersemester. Es gibt zwei Durchgänge: (a) Studienort Merseburg/Berlin, (b) Studienort Zürich. Für beide Durchgänge zeichnet sich ab, dass es noch freie Plätze geben kann. Bitte weist entsprechend Interessierte darauf hin. Wen die Studiengebühren abschrecken: Es gibt Fördermöglichkeiten bis zu 90%, abhängig vom Bundesland - dazu gern individuell sprechen. Infos: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/sexologie/ ; am 20.1.2026 gibt es eine Info-Veranstaltung, bei der auch direkt Fragen gestellt werden können: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/weiterbildungsangebote/master-infotag/ .
- MA Angewandte Sexualwissenschaft: Startet zum Wintersemester. Informationen finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/angewandte-sexualwissenschaft/#c30120 . Auch hierfür findet regelmäßig ein Informations- und Austauschformat statt. Termine hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/angewandte-sexualwissenschaft/#c30120 .
- Weitere Studiengänge zum Sommersemester: ...auch die wollen wir nicht unterschlagen... Infos hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/weiterbildungsangebote/master-infotag/ .
Fragen? Gern an Heinz-Jürgen Voß, heinz-juergen.voss (ät) hs-merseburg.de .
Sachsen-Anhalt ist weltoffen und diversitätssensibel – sorgt mit dafür, dass es so bleibt!

Sexualwissenschaft und Geschlechterforschung gehören aktuell zu den innovativsten und ertragreichsten wissenschaftlichen Disziplinen und sehen sich gerade auch deswegen besonderen Anfeindungen ausgesetzt. Kritische Diskussion ist stets willkommen - aber nicht die Debatte um die Aufhebung der Wissenschaften. Um die Wissenschaftsfreiheit zu schützen, veranstalten wir in Sachsen-Anhalt zahlreiche Events, bei denen es um Wissenschaftsfreiheit geht. Kommt gern vorbei und unterstützt uns - auch vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im kommenden Jahr. Sachsen-Anhalt ist weltoffen und diversitätssensibel - sorgt mit dafür, dass es so bleibt!
Veranstaltungen, Übersicht 1: https://www.hs-merseburg.de/demokratie ;
Veranstaltungen, Übersicht 2: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5991
Kommt gern zur Veranstaltung "Podiumsdiskussion: Angriff auf die Wissenschaft". Infos auch zu weiteren Veranstaltungen: https://www.hs-merseburg.de/demokratie/ .
Confront fascists wherever they are! / Faschisten entgegentreten, wo auch immer sie sind!
In 2019, I had unforgettable experiences in New York, Washington and Moscow. It was the year that marked the 50th anniversary of the Stonewall protests. In both New York and Moscow, I had the opportunity to speak about gender and sexual diversity. A lot has happened since then: Fascism is taken for granted, the United Nations has been sabotaged and boycotted by major states. A human right that applies to everyone and not just the privileged seems a long way off. So here are a few pictures that can motivate us to stand up for democracy, for human rights, for the United Nations. "Whatever happens: You must never sink so low as to drink from the cocoa through which you are being dragged." (Erich Kästner)
Im Jahr 2019 hatte ich unvergessliche Erlebnisse in New York, in Washington, und auch in Moskau. Es war das Jahr, in dem sich die Stonewall-Proteste zum 50. Mal jährten. Sowohl in New York als auch in Moskau durfte ich damals zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt sprechen. Viel ist seitdem passiert: Faschismus gilt als selbstverständlich, die Vereinten Nationen wurden von wesentlichen Staaten sabotiert und boykottiert. Ein Menschenrecht, das für alle gilt und nicht nur für die Privilegierten, scheint in weiter Ferne. Daher hier ein paar Bilder, die motivieren können, für Demokratie, für Menschenrechte, für die Vereinten Nationen einzustehen. „Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“ (Erich Kästner)













Vorstellung Curriculum „Lieben lernen – Lieben lehren: Sexuelle Bildung für das Lehramt 2.0“
Gern laden wir zur Vorstellung und Diskussion des neuen Curriculums zur Sexuellen Bildung am 1. Dezember ein:
Im neuen Curriculum „Lieben lernen - Lieben lehren: Sexuelle Bildung für das Lehramt 2.0“ geht es darum, Studierenden unterschiedlicher Disziplinen – zunächst vor allem Lehramt und Sozialer Arbeit – insbesondere Themen der körperlichen und psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, selbstbestimmter Sexualität und Vielfalt sowie der Mediennutzung dem aktuellen wissenschaftlichen Sachstand entsprechend praxis- und realitätsnah zu vermitteln. Die Prävention von sexualisierter Gewalt wird auch behandelt. Begegnet werden soll der Situation, dass die Themen Sexualität, sexuelle Selbstbestimmung und Vielfalt sowie Prävention von sexualisierter Gewalt, im Studium bislang gar nicht oder nur selten eine Rolle spielen. Weiterhin werden auch die Themen der Aufklärung zur Vermeidung von sexuell übertragbaren Krankheiten und Verhütung behandelt.
Informationen zur Veranstaltung finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/lieben-lernen-lieben-lehren-das-projekt-sexuelle-bildung-fuer-das-lehramt-20/#slider10270 . Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Digital (13.11.2023): Wie wir heute lieben – das neue Buch „Sexualität und Partnerschaft der Deutschen“
Gern weise ich auf die Buchvorstellung und Diskussion "Wie wir heute lieben – das neue Buch "Sexualität und Partnerschaft der Deutschen"" hin. Bei der Veranstaltung werden lustvolle und leidvolle Aspekte von Liebe, Lust, Leidenschaft und Partnerschaft vorgestellt. Dabei sind die Ergebnisse der Merseburger PARTNER-Studien im Fokus. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
- Termin: 13. November 2023, 10:30 bis 12:30 Uhr.
- Ort: Digital (Link der Hochschule Merseburg).
Erstmals für den deutschsprachigen Raum wird auch die Personengruppe der diversgeschlechtlichen Personen gesondert in den Blick genommen.
Informationen zum Buch finden sich hier: https://www.psychosozial-verlag.de/catalog/product_info.php/products_id/3194 .
Wir freuen uns auf reges Interesse!
arte: Sind wir alle bisexuell?

Gern weise ich auf die aktuelle Dokumentation "Sind wir alle bisexuell?" von arte in der schönen Serie "42 - Die Antwort auf fast alles" hin. Die Dokumentation stellt die Frage: "Ob wir auf Männer oder auf Frauen stehen - das scheint bei vielen von uns schon ziemlich früh festzustehen. Für den Rest unseres Lebens. Aber ist das wirklich so? Was, wenn unser Begehren doch nicht so festgelegt ist, wie wir denken?" Auch ich durfte mitwirken, gedreht im neuen EgoInkubator an der Hochschule Merseburg. Das Video gibts hier - auf der Homepage von arte.
Born this way | Liegt Queer-Sein in den Genen? Video-Mitschnitt der Veranstaltung vom 21.6.2023 in Dresden
Die Studie „Genetics of sexual behavior“ aus dem Jahr 2019 relativiert die Bedeutung von Genen für die sexuelle Orientierung. Bei einer Veranstaltung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden war die Studie im Fokus - und anschließend wurde auf dem Podium und mit dem Publikum diskutiert.
Mit dabei waren: Dr. Dr. Alexander S. Busch (Kinder- und Jugendmediziner, beteiligt an der Studie „Genetics of sexual behavior“), Anne Liebeck (Soziolog*in, Gerede e. V. Dresden) und Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Sexualwissenschaftler*in, Hochschule Merseburg). Es moderierte Ulla Heinrich vom Missy-Magazin.
Merseburg (hybrid): „Solidarität mit den Erdbebenopfern in Syrien und der Türkei: Diskussion zu zivilgesellschaftlichen Unterstützungsmöglichkeiten“ (17.2., 16:30 Uhr)
Gern lade ich Sie und euch zur folgenden Veranstaltung ein - und möchte um Teilnahme, Spenden und gern auch Weiterleitung bitten! Das Leid in der Region ist unermesslich - und es kommt bislang nur sehr begrenzt Hilfe an. Unten finden sich auch direkt Spendenmöglichkeiten!
Solidarität mit den Erdbebenopfern in Syrien und der Türkei: Diskussion zu zivilgesellschaftlichen Unterstützungsmöglichkeiten
- Wann: Freitag, 17.2.2023, 16:30 Uhr
- Teilnahme vor Ort: Hochschule Merseburg, Foyer des Gartenhauses
- Digitale Teilnahme: https://eu02web.zoom.us/j/69100548995?pwd=K0d5YTJONXFZTHdodzRSVVVrQWxTUT09 (Meeting-ID: 691 0054 8995, Kenncode: 633083)
Als Hochschule Merseburg sind wir solidarisch mit den Erdbebenopfern. Bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung am 17. Februar sprechen Mamad Mohamad (Geschäftsführer des Landesnetzwerks für Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt LAMSA e.V. / https://www.lamsa.de/) und Heinz-Jürgen Voß (Prorektor für Studium und Lehre) über die Situation in der Erdbebenregion. Mamad Mohamad erläutert die aktuellen Entwicklungen und welche Initiativen in Sachsen-Anhalt und bundesweit stattfinden – einerseits um Familiennachzug zu befördern, andererseits welche Unterstützungsmöglichkeiten bestehen.
Das Erdbeben in Syrien und der Türkei hat eine Region getroffen, die ohnehin von Bürgerkrieg und Krieg schwer gezeichnet ist. Staatliche Hilfe kommt vielerorts nicht an, sodass zivilgesellschaftliches Engagement wichtig ist. Viele Menschen sind auf Unterstützung angewiesen! Neben großflächigen Spendenaktionen gibt es inzwischen auch kleinere Initiativen, die dafür sorgen, dass ganz konkret vor Ort Hilfe ankommt. Mamad Mohamad koordiniert eine dieser Initiativen. Sie sorgt dafür, dass Familien in Syrien jeweils 100 Euro erhalten, was für die Deckung der Lebenshaltungskosten für einen Monat reicht. Es ist ganz konkrete Hilfe, die direkt vor Ort ankommt. Daneben gibt es weitere Spendenmöglichkeiten – unten findet sich eine Übersicht.
Alle Interessierten sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen! Und: Bitte spenden Sie – jeder Euro hilft und verringert etwas das Leid direkt vor Ort! In der folgenden Liste sind Spendenmöglichkeiten aufgeführt, die nicht regierungsnah sind, in Communitys vor Ort verankert sind und die nicht die kurdischen Gebiete ausklammern.
Spendenmöglichkeit, organisiert von LAMSA:
LAMSA e.V. (Landesnetzwerks für Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt)
IBAN: DE62810205000001522001
Kennwort: Spende Erdbeben
Weitere Spendenmöglichkeiten:
Soli-Lesungen für die Erdbebenopfer in Syrien und der Türkei – 11.02.23, von 12-20 Uhr
Für die Erdbebenopfer in Syrien und der Türkei veranstaltet der Verlag „w_orten & meer“ eine kurzfristig geplante Online-Lesung, mit vielen hörenswerten Beiträgen. Um 16:30 Uhr darf ich selbst mit einem intersektionalen Blick auf Sexualpädagogik beitragen. Wichtiger als die Beiträge sind aber Spenden!
Informationen zum Veranstaltungstag und zur Spendenmöglichkeit finden sich hier: https://wortenundmeer.net/11-02-23-12-20-uhr-soli-lesungen/ .
Die Spenden der Veranstaltung kommen den Betroffenen des Erdbebens in der Türkei und Syrien zugute – dabei sind Organisationen im Fokus, die nicht regierungsnah sind, die in Communitys vor Ort verankert sind, und explizit sind die kurdischen Gebiete eingebunden.

