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Herzliche Einladung zur Buchvorstellung und Diskussion von "Westberlin - ein sexuelles Porträt", mit: İpek İpekçioğlu, Gülşen Aktaş, Gérôme Castell, Cihangir Gümüştürkmen, Peter Hedenström, Koray Yılmaz-Günay, Manfred Herzer-Wigglesworth und Heinz-Jürgen Voß.

Herzliche Einladung zur Buchvorstellung und Diskussion von "Westberlin - ein sexuelles Porträt", mit: İpek İpekçioğlu, Gülşen Aktaş, Gérôme Castell, Cihangir Gümüştürkmen, Peter Hedenström, Koray Yılmaz-Günay, Manfred Herzer-Wigglesworth, Dieter Telge, Wilfried Laule und Heinz-Jürgen Voß

Zeit: Donnerstag, 16. September, 18:00 Uhr

Ort: HUZUR-Nachbarschafts­treffpunkt (Bülowstraße 94, 10783 Berlin)

Corona: Voraussetzung für die Teilnahme ist die 3G-Regel (vollständig geimpft, genesen oder aktuell getestet). Bitte bringen Sie den Nachweis mit.

Ausführliche Beschreibung:

Begriffe wie genderfluid und LGBTQI+ waren noch nicht erfunden – aber all das wurde in Berlin vor dem Mauerfall längst gelebt. Eben jenen Kosmos voller Möglichkeiten beschreibt nun das Buch „Westberlin – ein sexuelles Porträt“. Zur Buchvorstellung blicken Autor*innen des Bandes zurück auf jenen Ort, wo sich türkische Transfrauen ebenso zu Hause fühlten wie lesbische Aktivistinnen. Hier war der Ort für politische Aktion und Ausschweifungen aller Art, inklusive schwulem Sex in der U-Bahn. Dabei soll die queere Geschichte nicht verklärt werden. So erschien Westberlin zwar einerseits als „Rettungsring“ – zugleich war die Stadt allein schon wegen AIDS Ort vieler tragischer Momente.

Nach der kurzweiligen Buchvorstellung gibt es Raum zur Diskussion.

Mit dabei sind:

DJ Ipek aka. İpek İpekçioğlu, international erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete DJ, Produzentin, Kuratorin und Queer-Aktivistin.

Gülşen Aktaş, Leiterin der Seniorenfreizeitstätte Huzur, ausgezeichnet mit dem Verdienstorden des Landes Berlin.

Gérôme Castell – Gérômina –, Vollplayback-Performerin, mit wechselnden Programmen auf den Berliner Bühnen zu sehen, u.a. am Deutschen Theater.

Cihangir Gümüştürkmen, interdisziplinärer Künstler, der genreüber­greifend arbeitet - von Malerei und Objektgestaltung bis hin zu Performance.

Peter Hedenström, Pionier der Schwulenbewegung, Mitbegründer der „Homosexuellen Aktion Westberlin“, des Verlags Rosa Winkel und der Buchhandlung Prinz Eisenherz.

Koray Yılmaz-Günay, politischer Bildner, Publizist und Aktivist, der u.a. an der Gründung von GLADT und des Migrationsrates Berlin mitgewirkt hat.

Manfred Herzer-Wigglesworth, freier Schriftsteller und bester Kenner von Magnus Hirschfeld, mit zahlreichen Publikationen. 

Dieter Telge aka Edith Anstandt, ab 1976 vielfältig engagiert in schwulen Bewegungen der BRD, ab 1988 in Westberlin; ab 1981 engagiert in Aids-Selbsthilfebewegungen BRD/Westberlin; 1989-1990 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Westberlin.

Wilfried Laule ist freier Künstler – Maler, Grafiker, Kunsterzieher – in Berlin; zahlreiche internationale Ausstellungen. Viele der Zeichnungen auf Flugblättern und in Broschüren der Schwulenbewegung stammen von ihm.

Heinz-Jürgen Voß,  Herausgeber von „Westberlin – ein sexuelles Porträt“, Professor an der Hochschule Merseburg.

Der gebürtig Westberliner Salih Alexander Wolter rezensiert in den "Rosigen Zeiten" den eben erschienen Band "Westberlin - ein sexuelles Porträt", der an diesem Donnerstag (2.9.2021, 17:30 Uhr) in der Urania in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Der gebürtige Westberliner Salih Alexander Wolter rezensiert in den "Rosigen Zeiten" den eben erschienen Band "Westberlin - ein sexuelles Porträt", der an diesem Donnerstag (2.9.2021, 17:30 Uhr) in der Urania in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Salih Alexander Wolter stellt heraus:

Das große Verdienst des Bandes ist es, diese Erzählung von [schwul-lesbischer] Emanzipation im umzäunten Soziotop mit zwei anderen zu flankieren und damit auch zu relativieren, die sich dort gleichzeitig abspielten – und alle drei überschnitten einander punktuell, wenn auch aus heutiger Sicht nicht genug, um gemeinsam gesellschaftsverändernd werden zu können. Parallel zur schwul-lesbischen Sichtbarwerdung kam es in Westberlin nämlich zu einer bis heute international wirksamen Selbstverständigung der trans* Community [...] Das Gleiche gilt für die auch literarisch bestechenden Originaltexte von DJ İpek İpekçioğlu, die das Format Gayhane mit kreierte, den „Neuen Wilden“ Maler, Schauspieler und Bauchtänzer Cihangir Gümüştürkmen, Gladt-Mitbegründer Koray Yılmaz-Günay, der hier seine Kindheit in einer Art Kreuzberger Niemandsland schildert, u. a., die das von „uns“ seinerzeit viel zu wenig beachtete Wachsen einer queermigrantischen Szene beschreiben – selbst schuld, dass wir es dafür anschließend mit „Deutschland“ zu tun bekamen!

Insgesamt empfiehlt Salih Alexander Wolter die Lektüre, auch wenn er kritisch anmerkt, dass "es sinnvoll gewesen [wäre], wenn der Herausgeber in seiner Einleitung in ein, zwei Absätzen sachlich die besondere Situation dieses völkerrechtlich einmaligen Gebildes „Westberlin“ dargestellt hätte". Zur ganzen Rezension geht es hier: S. 34/34; bei der Buchvorstellung in der Urania könnt ihr und können Sie sich zudem ein Bild machen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen (es wird ein Eintritt verlankt)!

Anlässlich des CSD in Magdeburg hat sich verqueert.de den Koalitionsvertrag von CDU-SPD-FDP in Sachsen-Anhalt aus queerer Perspektive angesehen.

Anlässlich des CSD in Magdeburg hat sich verqueert.de den Koalitionsvertrag von CDU-SPD-FDP in Sachsen-Anhalt aus queerer Perspektive angesehen: Ein lesenswerter Beitrag. Er findet sich hier:

Der vorangegangene Blick auf die Wahlprogramme, ebenfalls von verqueert.de, findet sich hier: "Queer und LSBTIQ* in Sachsen-Anhalt: Was wollen die Parteien zur Landtagswahl?", https://verqueert.de/queer-und-lsbtiq-in-sachsen-anhalt-was-wollen-die-parteien-zur-landtagswahl/ .

Das queere Leben in Westberlin. Hier war der Ort für politische Aktion und Ausschweifungen aller Art, inklusive schwulem Sex in der U-Bahn.
© Danielle de Picciotto

Veranstaltung: Do, 2.9.2021, 17:30 Uhr, Urania Berlin (Präsenz-Veranstaltung!)

Begriffe wie genderfluid und LGBTQI+ waren noch nicht erfunden – aber all das wurde in Berlin vor dem Mauerfall längst gelebt. Eben jenen Kosmos voller Möglichkeiten beschreibt nun das Buch „Westberlin – ein sexuelles Porträt“. Zur Premiere blicken der Herausgeber und drei Autor*innen zurück auf jenen Ort, wo sich türkische Transfrauen ebenso zu Hause fühlten wie lesbische Aktivistinnen. Hier war der Ort für politische Aktion und Ausschweifungen aller Art, inklusive schwulem Sex in der U-Bahn. Dabei soll die queere Geschichte nicht verklärt werden. So erschien Westberlin zwar einerseits als „Rettungsring“ – zugleich war die Stadt allein schon wegen AIDS Ort vieler tragischer Momente.

Nora Eckert, Autorin, zuletzt „Ein transsexuelles Leben in Berlin“, früher Garderobenfrau im Chez Romy Haag, heute im Vorstand des Vereins TransInterQueer e. V. Berlin.

Peter Hedenström, Pionier der Schwulenbewegung, Mitbegründer der „Homosexuellen Aktion Westberlin“ (1971), des Verlags Rosa Winkel (1975) sowie der Buchhandlung Prinz Eisenherz (1978).

Manuela Kay, gebürtige Westberlinerin, Verlegerin, Herausgeberin und Autorin queerer Zeitschriften (L-MAG, Siegessäule). Sie macht sexpositive Filme und ist Mitorganisatorin des Pornofilmfestivals Berlin.

Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Herausgeber von „Westberlin – ein sexuelles Porträt“, Professor für „Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung” am Institut für Angewandte Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg.

Moderation: Dr. Brenda Strohmaier, Publizistin, Stadtsoziologin, Westdeutsche. Moderatorin und Organisatorin der Reihe „Sex Education“ in der Urania.

Vorgestellt wird das Buch "Westberlin - ein sexuelles Porträt", das Beiträge enthält von: Gülşen Aktaş, Bilbo Calvez, Gérôme Castell, Jayne County, Danielle de Picciotto, Nora Eckert, Egmont Fassbinder, Carolyn Gammon, Cihangir Gümüştürkmen, Peter Hedenström, Manfred Herzer-Wigglesworth, İpek İpekçioğlu, Susann Kaiser, Manuela Kay, Wilfried Laule, Katharina Oguntoye, Jayrôme C. Robinet, Dieter Telge und Koray Yılmaz-Günay.

Anlässlich von 60 Jahre Mauerbau diskutieren wir über die Sondersituation von Westberlin aus sexueller und geschlechtlicher Perspektive. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Vorgestellt wird das Buch "Westberlin - ein sexuelles Porträt". Es enthält Beiträge von: Gülşen Aktaş, Bilbo Calvez, Gérôme Castell, Jayne County, Danielle de Picciotto, Nora Eckert, Egmont Fassbinder, Carolyn Gammon, Cihangir Gümüştürkmen, Peter Hedenström, Manfred Herzer-Wigglesworth, İpek İpekçioğlu, Susann Kaiser, Manuela Kay, Wilfried Laule, Katharina Oguntoye, Jayrôme C. Robinet, Dieter Telge und Koray Yılmaz-Günay.

Die Mauer und Berlin: Diskussion zum Buch „Westberlin – ein sexuelles Porträt“, 13.08.2021, 17:30 bis 19:00 Uhr, Online (Zoom: der Link kommt nach der Anmeldung)
Informationen und Anmeldung: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/die-mauer-und-berlin-diskussion-zum-buch-westberlin-ein-sexuelles-portraet-848/ .

Am 13. August mit dabei sind Gérôme Castell, Manuela Kay, Nora Eckert, Egmont Fassbinder, Dieter Telge und Cihangir Gümüştürkmen. Sie diskutieren mit dem Herausgeber Heinz-Jürgen Voß und dem interessierten Publikum ihre Perspektiven auf Westberlin aus sexueller und geschlechtlicher Perspektive.

Vorstellung der Ergebnisse der Studie "Partner 5 Jugendliche": Erfahrungen mit Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt.

Sehr gern möchte ich Sie zur Vorstellung der Ergebnisse der Studie "Partner 5 Jugendliche" einladen. Die Studie wurde von der Hochschule Merseburg im Auftrag des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt. Befragt wurden Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 18 Jahren.

Die Ergebnisvorstellung findet am Freitag, 30. Juli, 16:30 bis 18:00 Uhr DIGITAL (Zoom) statt. Weitere Informationen und Anmeldung hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/vorstellung-und-diskussion-der-ergebnisse-der-partner-5-jugendstudie-2021-zu-sexuellen-grenzverlet/ .

Vorgestellt werden insbesondere die Ergebnisse:

  • Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen: Ausgehend von Belästigung – z.B. Catcalling – bis hin zu widerfahrener Vergewaltigung;
  • Charakteristika des „belastendsten Erlebnis“: Deliktcharakteristika, Anzeigeverhalten und Wahrnehmung des Anzeigeverhaltens, (weiterer) Hilfe- und Unterstützungsbedarf, aktueller Leidensdruck;

In einem weiterführenden Ausblick werden darüber hinaus knapp Ergebnisse zur schulischen Sexualerziehung sowie – sexualwissenschaftlich erstmals – zur retrospektiven Erinnerung von „Doktorspielen“ umrissen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ausstellungen zur Prävention von sexualisierter Gewalt können von Schulen und weiteren Einrichtungen ausgeliehen werden.

Prävention von sexualisierter Gewalt geht alle an! Im Zusammenhang mit der Kampagne „Schule gegen sexuelle Gewalt“, die in allen Bundesländern stattfindet, hat das Bundesland Sachsen-Anhalt zahlreiche Intitiativen auf den Weg gebracht. So können auch Ausstellungen zur Prävention von sexualisierter Gewalt von Schulen (und weiteren Einrichtungen, bspw. der Behindertenhilfe) ausgeliehen und als Teil der Prävention eingesetzt werden. Konkret können die folgenden Präventionsausstellungen ausgeliehen werden:

  • Ausstellung ECHT KLASSE! (fokussiert auf Kinder im Grundschulalter)
  • Ausstellung ECHT KRASS! (fokussiert auf Jugendliche)
  • Ausstellung ECHT STARK! (fokussiert auf Kinder und Jugendliche mit Förderbedarfen / Beeinträchtigungen)
  • Ausstellung ECHT MEIN RECHT! (für Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene mit Förderbedarfen / Beeinträchitgungen)

Alle Ausstellungen sind multimedial und zielen auf die Kompetenförderung der Kinder, Jugendlichen bzw. auch jungen Erwachsenen. Zugleich ist jeweils eine Lehrkräfte- / Fachkräfte-Fortbildung und ein Elternabend für jede Schule bzw. Einrichtung, die die Ausstellung ausleiht, verpflichtend. Dabei wird Fachkräften auch Begleitmaterial zur Verfügung gestellt, mit dem Sie Inhalte der Ausstellungen im Unterricht thematisieren könne.

Informationen zu den verfügbaren Ausstellungen und zur Ausleihe gibt es: hier.

Analyse der Wahlprogramme der Parteien CDU, SPD, LINKE, Grüne, FDP und AFD zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu queeren, lesbischen, schwulen Themen.

Verqueert.de hat sich die Mühe gemacht, die Wahlprogramme der Parteien zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu LSBTIQ*-Themen durchzusehen. Dabei steht LSBTIQ* für: Lesbisch, schwul, bi, trans, inter, queer. Die Ergebnisse sind äußerst interessant und die Lektüre des umfassenden Beitrags bei verqueert.de lohnt sich: Hier gehts zum Beitrag. Nicht minder interessant sind die verqueerten Reflexionen zu Erinnerungskultur, die hier zu finden sind: Erinnerungskultur auf verqueert. #CDU #SPD #Linke #Grüne # FDP # AFD

Jetzt, wo gesellschaftlich die Vormacht der Disziplinen Medizin und Biologie zaghaft hinterfragt wird und Menschen selbstbestimmt und eigenwillig ihr eigenes Geschlecht leben wollen und dabei die Mittel nutzen, die die aktuelle bürgerliche, kapitalistische Gesellschaft anbietet, stört Türcke diese „Eigenwilligkeit“ der Menschen.

Durch den Titel „Natur und Gender“ bin ich auf Christoph Türckes Buch gestoßen. Immerhin bei C.H. Beck erschienen, habe ich es mir bestellt und gelesen.

Türcke sieht die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen skeptisch: Mit Betrachtungen zu Antike und Aufklärung leitet er her, dass es damals um ein Verstehen „der Natur“ gegangen sei. Heute wolle man sie hingegen verändern. Besonders kritisch sieht er die Entwicklungen im Hinblick auf Geschlecht. Er argumentiert für mehr Mut zur „Eigenwilligkeit“ von Natur und mehr Demut vor ihr. So weit, so anregend für Diskussionen.

Allerdings bleiben die Gedanken oft zu kurz. So war die von Türcke als „gut“ betrachtete Aufklärung um 1800 nicht einfach beschreibend, sondern ein Ausgangspunkt oder Katalysator für weitreichende Naturbeherrschung. Bleiben wir beim Themenfeld Geschlecht: In den sich herausbildenden modernen biologischen und medizinischen Disziplinen wurde Geschlecht eben nicht einfach beschrieben, sondern wurden Frauen brachial herabgewürdigt. „Monströsitäten“, wie man damals sagte, sollten – durch medizinische und biologische Interventionen, also Naturbeherrschung, beseitigt und getilgt werden. Türcke spricht heute in Bezug auf Intergeschlechtlichkeit und Trans* von „Abweichungen“ und „Störungen“ – genau im Sinne eines solchen alten Denkens, das sortieren und aussortieren wollte. Jetzt, wo gesellschaftlich die Vormacht der Disziplinen Medizin und Biologie zaghaft hinterfragt wird und Menschen selbstbestimmt und eigenwillig ihr eigenes Geschlecht leben wollen und dabei die Mittel nutzen, die die aktuelle bürgerliche, kapitalistische Gesellschaft anbietet, stört Türcke diese „Eigenwilligkeit“ der Menschen. Der „Machbarkeitswahn“, den Türcke zu favorisieren scheint, ist einer, der Menschen unbedingt in das dominante zweigeschlechtliche gesellschaftliche Raster zwingen will – mit Therapien und Eingriffen. Und da möchte ich erwidern: Lass die Menschen doch eigenwillig leben und nicht die Struktur zentral bleiben!

Die Sendung "Gender: Weg vom Schwarz-Weiß-Denken" ist jetzt auch in der Mediathek verfügbar. Sie beleuchtet Gender Studies und konkrete Auswirkungen zweigeschlechtlichen Sexismus'.

Die Sendung von "Planet Wissen" (von WDR, SWR und ARDalpha) "Gender: Weg vom Schwarz-Weiß-Denken" ist jetzt auch in der Mediathek verfügbar. Die Sendung ist sicherlich für einige Themen sehr erhellend. Das gilt sowohl im Hinblick auf Gender Studies, konkrete Auswirkungen zweigeschlechtlichen Sexismus', aber auch hinsichtlich zugespitzter gesellschaftlicher Debatten im Themenfeld. Sehr gut durch die Sendung führten die Moderator*innen Caro Matzko und Rainer Maria Jilg.

Der Ankündigungstext des Senders: Gender bezeichnet das soziale Geschlecht: Was wird in einer Gesellschaft als „männlich“, was als „weiblich“ gesehen und welche Eigenschaften gelten als typisch für Männer oder als typisch für Frauen? Das soziale Geschlecht ist noch viel mehr als das biologische Geschlecht sehr vielfältig und lässt sich wissenschaftlich nicht in nur zwei Kategorien einteilen. Beim Thema Gender, also beim sozialen Geschlecht, machen die „Schubladen“ hier Mann, da Frau nur wenig bzw. gar keinen Sinn. Und trotzdem wird unser Alltag von dieser Zweiteilung sehr stark bestimmt. Planet Wissen fragt deshalb, warum es so schwerfällt, nicht nur von der Zweiteilung „Mann / Frau“ wegzukommen, sondern auch die tatsächlich vorhandene Vielfalt zu akzeptieren. Gäste im Studio: Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, Ludwig-Maximilians-Universität München; Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hochschule Merseburg.

Link zur Sendung.