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Alle interessierten Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sind zur Teilnahme an der bundesweiten PARTNER 5 Jugendstudie eingeladen.

Der Lehr- und Forschungsbereich für Angewandte SexualwissenschaftIn neuem Fenster öffnen der Hochschule Merseburg führt im Jahr 2021, im Auftrag des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen- Anhalts, die sozialwissenschaftliche Untersuchung PARTNER 5 durch.

Alle interessierten Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sind zur Teilnahme an der bundesweiten PARTNER 5 Jugendstudie eingeladen: Hier geht es zur Onlinebefragung.In neuem Fenster öffnen

Die PARTNER 5 Jugendstudie ist eine historische Vergleichsuntersuchung. Sie schließt an eine sexualwissenschaftliche Forschungstradition mit vier Vorgängerstudien (aus den Jahren 1972, 1980, 1990, 2013) an und widmet sich Fragen zum sexuellen und partnerschaftlichen Verhalten und Erleben Jugendlicher.

In besonderer Weise widmet sich die aktuelle Studie Erfahrungen mit sexuellen Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt. Diese Themen sind seit #MeToo und zahlreichen Aufdeckungen von sexuellem Missbrauch in Einrichtungen in den Fokus der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit gerückt. Zudem thematisiert die PARTNER 5 Jugendstudie Fragen zu den Auswirkungen der aktuellen Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie.

Die PARTNER 5 Jugendstudie wird vom Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Die Untersuchung ist datenschutzrechtlich und forschungsethisch abgesichert. Die Ergebnisse der Studie fließen in die Verbesserung von Beratung, Aufklärung und Forschung zu Sexualität und in Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt ein.

Eine Teilnahme an der Untersuchung ist bis zum 20.03.2021 möglich.

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Den Kurzfilm zur PARTNER 5 Jugendstudie können Sie hierIn neuem Fenster öffnen einsehen.

Weitere Informationen finden finden Sie hier.In neuem Fenster öffnen

Verantwortliche Leitung:
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
Professur Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung
Hochschule Merseburg
Eberhard-Leibnitz-Str. 2
06217 Merseburg
E-Mail: heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de

Vorstellung des neuen Buches "Intersektionalität: Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft?" im Schwulen Museum (Berlin)

Wer die gestrige Vorstellung des neuen Buches "Intersektionalität: Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft?" im Schwulen Museum (Berlin) verpasst hat, hat hier die Gelegenheit, sie sich noch anzusehen! Dabei wird doch klar, warum das von Salih Alexander Wolter, Christopher Sweetapple und Heinz-Jürgen Voß publizierte Buch sehr lesenswert ist... 😀 Los gehts bei Minute 9'00'':

Informationen zum Buch gibts hier.

Für ein besseres Verständnis der im Kapitalismus wirkenden Herrschaftsverhältnisse - Klassenverhältnis, Geschlechterverhältnis, Rassismus

Seit einigen Jahren sind die Diskussionen über Kapitalismus, Sexualität und das Geschlechterverhältnis intensiver geworden. Es tut sich etwas - und auch Fragen zu Klasse, Rassismus und Antisemitismus bleiben nicht mehr außen vor. Das ist erfreulich, da ein besseres Verständnis der im Kapitalismus wirkenden Herrschaftsverhältnisse letztlich dazu beitragen kann, dass wir dem Ziel einer gerechten Gesellschaft - mit einem guten Leben für alle - näherkommen.

Im Stuttgarter Schmetterling-Verlag sind in diesem Kontext einige zentrale Schriften erschienen, die in das Themenfeld einführen - und die zentralen Quellen benennen. Teilweise schon in der dritten und vierten Auflage und in der Regel sehr positiv rezensiert - etwa für den Sekundarkundeunterricht empfohlen - eröffnen sie das Themenfeld.

Nun gibt es kurze einführende Beiträge auch auf Youtube, die die Bücher anhand einzelner Aspekte kurz vorstellen. Auf die Videos möchte ich an dieser Stelle kurz hinweisen. Hört euch gern kurz die Interviews an und lest die Bücher in der genannten Reihenfolge:

Band 1: "Geschlecht: Wider die Natürlichkeit"
von Heinz-Jürgen Voß

Band 2: "Queer und (Anti-)Kapitalismus"
von Salih Alexander Wolter und Heinz-Jürgen Voß

Band 3: "Intersektionalität: Von der Antidiskriminierung zur befreiten Gesellschaft?"
von Christopher Sweetapple, Salih Alexander Wolter und Heinz-Jürgen Voß

Für Anregungen und Diskussion stets gern offen!
Viele Grüße
Heinz / Heinz-Jürgen Voß

Video und Audio online zugänglich zu machen. Entsprechend starte ich einen Youtube-Channel. Er wird gewiss nicht zu experimentell, sondern einer wissenschaftlichen Perspektive gemäß eher erläuternd.

Durch die Vorbereitung digitaler Lehre und Überlegungen zu Möglichkeiten Virtueller Realität (z.B. über VR-Brillen) in der Beratungspraxis, der Sexualpädagogik und der Sexualwissenschaft liegt es nahe, mehr als bisher auch eigene Inhalte über Video und Audio online zugänglich zu machen. Entsprechend starte ich einen Youtube-Channel. Er wird gewiss nicht zu experimentell, sondern einer wissenschaftlichen Perspektive gemäß eher erläuternd. Ich werde Bücher erläutern, die mit meiner Beteiligung entstanden sind, außerdem werde ich Bücher und Filme vorstellen oder rezensieren. Darüber hinaus stehen verschiedene Fragen aus Sexualwissenschaft und Sexueller Bildung sowie der Geschlechterforschung im Fokus. Die Videos sollen dabei in der Regel nicht länger als 5 bis 10 Minuten sein, und sie sollen Interesse wecken. Beginnen werde ich, um mich einzugrooven, mit der Vorstellung einiger aktuell publizierter Bücher. Ein Video zum Band "Being Bi: Bisexualität zwischen Unsichtbarkeit und Chic" ist bereits online, weitere Videos folgen in Kürze.

Viel Spaß und einige Anregungen beim Ansehen! Und ich freue mich über Hinweise und Rückmeldungen.
Und hier kommen nun auch schon die Beiträge Nummer 2 und 3 zu "Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive" und "Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung: Praxisorientierte Ansätze":

Der Studiengang Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung ist körperorientiert angelegt, setzt Berufserfahrung voraus und zielt insbesondere auf therapeutische Berufsgruppen und Felder der Erwachsenenpädagogik.

Mit 23 Studierenden startet zum Sommersemester der nächste Durchgang des Studiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“, der in Kooperation zwischen der Hochschule Merseburg (Deutschland, Sachsen-Anhalt) und dem Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Uster (Schweiz) durchgeführt wird. Der aktuellen Situation mit Covid-19 angemessen, startet der Kurs mit theoretischen Inhalten digital als Webinar, bevor es später auch zu den körperorientierten Inhalten kommt.

Der kostenpflichtige Studiengang erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ergänzt seit dem Jahr 2014 das innovative und breit aufgestellte Angebot der Hochschule Merseburg: Neben Studiengängen im Bereich Ingenieur- und Naturwissenschaften und in den Wirtschafts- und Informationswissenschaften ist es an der Hochschule möglich, Studiengänge im Fachbereich Soziale Arbeit. Medien. Kultur zu belegen. Bereits seit 2009 gibt es an der Hochschule auch den konsekutiven, kostenfreien Studiengang Angewandte Sexualwissenschaft. Merseburg ist damit ein zentrales sexualwissenschaftliches Zentrum der Bundesrepublik.

Der Studiengang Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung ist körperorientiert angelegt, setzt Berufserfahrung voraus und zielt insbesondere auf therapeutische Berufsgruppen und Felder der Erwachsenenpädagogik. Er baut damit auf der Definition sexueller Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation auf: „Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Es wird der Körper einbezogen, da eine gute Körperwahrnehmung eine wichtige Grundbedingung für das sexuelle Wohlbefinden ist. Entsprechend stehen neben den grundlegenden sexualwissenschaftlichen und -pädagogischen Lehrinhalten sowie Themen der Selbstreflexion auch Atem- und Bewegungsübungen auf dem Lehrplan.

Informationen zum Studiengang finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/sexologie/ .

Für Fragen steht Ihnen der Studiengangsverantwortliche Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß zur Verfügung: heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de .

Moskau: Veranstaltung „Männer: Gesundheit und Sexualität“ („Здоровье и сексуальность мужчины“)

Moskau ist eine Reise wert! Das gilt nicht nur im Hinblick auf die Sehenswürdigkeiten, die gerade in besonderer Weise festlich beleuchtet sind und in Bezug auf Street-Art-Kunst, die man bei genauer Suche in der Stadt hier und da entdecken kann. Auch die wissenschaftliche Diskussion lohnt, wie ich gerade selbst erfahren durfte.

Der "Rote Platz" mit Kreml, Kaufhaus "Gum" und einer weihnachtlichen Eisbahn

Im Rahmen der vom Goethe-Institut und Kooperationspartner*innen organisierten und insgesamt sehr gut besuchten Veranstaltungsreihe „Mann sein“ („Быть мужчиной“) hatte ich am 5. Dezember 2019 Gelegenheit zur Veranstaltung „Männer: Gesundheit und Sexualität“ („Здоровье и сексуальность мужчины“) beizutragen und mit dem Wissenschaftler und praktisch tätigen Psychologen Dr. Dmitri Stebakow ins Gespräch zu kommen. In seinem Vortrag „Männer im Wartezimmer des Psychologen“ erläuterte Strebakow, wie sich aktuell die gesellschaftlichen Anforderungen an Männer in Russland verändern. Während es für Frauen als legitimer erscheine, bei Stress und besonderen Herausforderungen auch psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, sei der Besuch bei einem/einer Psychologen/Psychologin noch stigmatisiert. Das gelte insbesondere im ländlichen Raum, aber auch noch in Großstädten, wie Moskau.

Street-Art in der Nähe der Metro-Station "Ба́бушкинская"

Bereits zuvor durfte ich mit einem Vortrag „Zur Pluralisierung von Männlichkeiten im Kontext sexueller Gesundheit“ eröffnen und dabei ausgehend von der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Einblicke in die aktuelle Heterogenität im Hinblick auf Männlichkeiten geben.

WHO (2011): „[Sexuelle Gesundheit] ist ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht nur das Fehlen von Krankheit, Funktionsstörungen oder Gebrechen. Sexuelle Gesundheit setzt eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen voraus sowie die Möglichkeit, angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen zu machen, und zwar frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt.“

Dabei konnte ich auch auf Ergebnisse der PARTNER-Studien zurückgreifen, die seit den 1970er Jahren regelmäßig die Jugendsexualität in Ostdeutschland (zunächst noch DDR) erheben – und deren PARTNER-III-Studie (1990) auch Vergleichsdaten zwischen DDR, BRD und Sowjetunion (wir sprechen von 1989/90) liefert. Etwa in Bezug auf „Kinder als Lebenswert“ und „Arbeit als Lebenswert“ ergeben sich interessante Vergleichsdaten, ebenso gilt das für die sexuelle Zufriedenheit (siehe die Foliensätze S.27-34: Deutsch / Russisch). Davon ausgehend ließ sich mit den 2013 publizierten Ergebnissen der PARTNER-4-Studie die Pluralisierung von Lebensweisen nachweisen, wenn auch hier ohne russische Vergleichsdaten. Daran schloss ich im Vortrag Fragen zur Verbesserung der Situation von LGBTI in Deutschland an.

Das Podium bei der Veranstaltung "Männer: gesundheit und Sexualität" des Goethe-Instituts in Moskau

Anschließend ergab sich eine gute Diskussion, in die sich auch zahlreiche der insgesamt 150 Teilnehmenden einbrachten. Dabei ging es um die Verbesserung der psychologischen Beratung für Männer, ob und wie auch cis Frauen als Täterinnen im Hinblick auf sexualisierte Gewalt in Deutschland im Blick seien und ob Sexualität sich stets klar als Identität ausprägen müsse. Schließlich wurde thematisiert, dass Konversionstherapien im Hinblick auf Homosexualität schädlich seien – und in Deutschland derzeit zurecht bei Minderjährigen verboten würden – und wie wichtig Sexualpädagogik / Sexuelle Bildung in der Schule ist, um Selbstbestimmung zu ermöglichen und Übergriffe zu verhindern (oder zu verringern). Moderiert wurde die Diskussion gewandt von Maxim Semeljak, dem Chefredakteur der Zeitschrift „Men’s Health“.

Die Veranstaltung war eine gute Erfahrung und weckt Lust, die aktuell laufende PARTNER-5-Studie auch durch eine Vergleichsstudie zu Russland zu ergänzen. Vielleicht ergibt sich – jetzt oder auch später – eine entsprechende Kooperation!

Heinz-Jürgen Voß

Cover des Männergesundheitsberichts - Sexualität von Männern

Gern weise ich darauf hin, dass der in Kooperation zwischen der Stiftung Männergesundheit und der Hochschule Merseburg entstandene "Dritte deutsche Männergesundheitsbericht - Sexualität von Männern" nun kostenlos im Volltext als OPEN-ACCESS-Dokument verfügbar ist. Es ist die erste umfassende deutschsprachige Bestandsaufnahme zur Sexualität von Männern, die auch der Pluralisierung von Männlichkeiten umfassend Rechnung trägt.

Die OPEN-ACESS-Datei finden Sie hier: https://www.psychosozial-verlag.de/2683 bzw. https://www.psychosozial-verlag.de/7303 .

Selbstverständlich ist das Buch "Sexualität von Männern - Dritter Deutscher Männergesundheitsbericht" auch weiterhin in gedruckter Fassung erhältlich.

Einen AQuszug aus der Presseresonanz zu dem Bericht finden Sie hier: Überblick Presseresonanz.

Einspruch. In dem Beitrag von Mathieu Foulkes (Nachrichtenagentur AFP) zu den norwegischen Kursen der „Hero GmbH“, werde ich vollkommen falsch zitiert. Die AFP-Beiträge sind heute u.a. auf Englisch („'Differences in culture exist': Berlin refugees given sexual consent classes“) und Französisch („A Berlin, les moeurs sexuelles enseignées aux réfugiés“) erschienenen. Korrekt habe ich die Fragen der Agentur AFP wie folgt beantwortet:

Einspruch. In dem Beitrag von Mathieu Foulkes (Nachrichtenagentur AFP) zu den norwegischen Kursen der „Hero GmbH“, werde ich vollkommen falsch zitiert. Die AFP-Beiträge sind heute u.a. auf Englisch („'Differences in culture exist': Berlin refugees given sexual consent classes“) und Französisch („A Berlin, les moeurs sexuelles enseignées aux réfugiés“) erschienenen. Korrekt habe ich die Fragen der Agentur AFP wie folgt beantwortet:

Sind solche Kurse Ihrer Meinung nach sinnvoll?

Der Kurs ist als einmaliges Angebot angelegt und vermittelt insbesondere Inhalte zu rechtlichen Regelungen und Beratungsmöglichkeiten. Als solche Information ist der Kurs sinnvoll, sofern er in einem pädagogischen Rahmen angeboten wird. Das bedeutet, dass er mit Abstand von einigen Monaten zur stattgefundenen Flucht angeboten werden kann, da die Menschen dann einen gewissen Abstand zur belastenden Flucht haben und für neue Inhalte wieder offen sind. Gleichzeitig sollte der Kurs von anderen bestehenden Angeboten profitieren, etwa von den sehr guten Broschüren, die im Rahmen des Projekts "Handreichungen für emanzpatorische Jungenarbeit (HeJ) von der PoC-Selbstorganisation GLADT entwickelt wurden. Wenn es über den kurzen Kurs hinaus um sexualpädagogische Angebote geht, ist der Aspekt der Freiwilligkeit unbedingt erforderlich: Gutes Lernen zu Sexualität, Körper und Geschlecht gelingt nur bei Freiwilligkeit der Angebote.

Sind moralische Unterschiede zwischen Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan wichtig für die Sitten der Europäer? Was sind deiner Meinung nach die Hauptunterschiede (das Gewicht der Ehre, die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, etc.)?

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Gern weise ich an dieser Stelle einmal auf die Bücher hin, die ich im Jahr 2018 besprochen habe. Ganz besonders empfehlen möchte ich dabei die drei Bücher, die von Yener Bayramoğlu, Ann Wiesental bzw. Ulrich Würdemann verfasst wurden! Siehe die Rezensionen:

Rezension von "Pornografie und psychosexuelle Entwicklung im gesellschaftlichen Kontext. Psychoanalytische, kultur- und sexualwissenschaftliche Überlegungen zum anhaltenden Erregungsdiskurs"; von Alexander Korte. Auf: socialnet, 27.12.2018 (Online).

Rezension von: "Queertheoretische Perspektiven auf Bildung. Pädagogische Kritik der Heteronormativität"; hg. von Jutta Hartmann, Astrid Messerschmidt, Christine Thon. Auf: socialnet, 27.12.2018 (Online).

Rezension von: "Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutz- und Hilfebedürftigen"; von Martin Wazlawik, Stefan Freck (Hg.). Auf: socialnet, 25.6.2018 (Online).

Rezension von: "Die Vereindeutigung der Welt. über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt"; von Thomas Bauer. Auf: socialnet, 12.6.2018 (Online).

Rezension von: "Sexualität und soziale Arbeit"; von Alexandra Klein, Elisabeth Tuider (Hg.). Auf: socialnet, 30.5.2018 (Online).

Rezension von: "Queere (Un-)Sichtbarkeiten. Die Geschichte der queeren Repräsentationen in der türkischen und deutschen Boulevardpresse"; von Yener Bayramoğlu. Auf: socialnet, 15.3.2018 (Online).

Rezension von: "Geschlecht im flexibilisierten Kapitalismus? Potenziale von Geschlechter- und Gesellschaftstheorien"; von Ilse Lenz, Sabine Evertz und Saida Ressel (Hg.). Auf: socialnet, 15.3.2018 (Online).

Rezension von: "Antisexistische Awareness. Ein Handbuch"; von Ann Wiesental. Auf: socialnet, 13.3.2018 (Online).

Rezension von: "Varianten der Sexualität. Studien in Ost- und Westdeutschland"; von Kurt Starke. Auf: socialnet, 13.3.2018 (Online).

Rezension von: "Widersprüche des Medizinischen. Eine wissenssoziologische Studie zu Konzepten der 'Transsexualität'"; von Katharina Jacke. Auf: socialnet, 7.3.2018 (Online).

Rezension von: "Politiken in Bewegung. Die Emanzipation Homosexueller im 20. Jahrhundert"; von Andreas Pretzel, Volker Weiß (Hg.). Auf: socialnet, 26.2.2018 (Online).

Rezension von: "Expert_innen des Geschlechts? Zum Wissen über Inter*- und Trans*-Themen"; von Kim Scheunemann. Auf: socialnet, 7.2.2018 (Online).

Rezension von: "Magnus Hirschfeld und seine Zeit"; von Manfred Herzer. Auf: socialnet, 29.1.2018 (Online).

Rezension von: "Queer Wars: Erfolge und Bedrohungen einer globalen Bewegung"; von Dennis Altman und Jonathan Symons. Auf: socialnet, 26.1.2018 (Online).

Rezension von: "Schweigen = Tod, Aktion = Leben. ACT UP in Deutschland 1989 bis 1993"; von Ulrich Würdemann. Auf: socialnet, 25.1.2018 (Online).

Rezension von: "Demo. Für. Alle.. Homophobie als Herausforderung"; von Detlef Grumbach (Hg.). Auf: socialnet, 24.1.2018 (Online).

DIE IDEE DER HOMOSEXUALITÄT MUSIKALISIEREN. VON RADIKALER SCHWULENBEWEGUNG UND CRUISING.
***Ein Gespräch zum Buch mit dem Herausgeber Heinz-Jürgen Voss***Eintritt frei***keine Vorkenntnisse nötig***

Heinz-Jürgen Voss ist Sexualwissenschaftler*in. In seinem neusten Buch geht es um den französischen Aktivisten Guy Hocquenghem. Seine Auffassung: Jeder Mensch ist zu gleichgeschlechtlichem Begehren fähig. Jeder Mensch ist also bisexuell?

Damit wird Guy Hocquenghem auch als wichtiger Vordenker der Queer-Theorie eingeordnet. Zugleich kann man an seinen Werken nachvollziehen, wie er - als weisser Mann - nach und nach gelernt hat, den eigenen Rassismus zu reflektieren. Und er sah Cruisen und Klappensex als wichtige Möglichkeiten an, wie Menschen sich kennenlernen könnten - über gesellschaftliche Schranken hinweg.

Ohne Klappensex wird "jeder [...] nur noch in seiner eigenen gesellschaftlichen Klasse ficken", wie es in seinem Aufsatz im Buch heist, den Salih Alexander Walter aus dem Französischen übersetzt hat. Warum kam Hocquenghem zu dieser Einschätzung?

Heinz-Jürgen Voss erläutert die wichtigen Punkte des Buches und bringt kleine Textabschnitte mit. Davon ausgehend diskutieren wir unter der Moderation von Florian Vock.

Ort und Infos zur Veranstaltung:
7. März, 19:30 Uhr, Heldenbar Zürich (Sihlquai 240, 8005 Zürich),
...bei Facebook.

Infos zum Buch:
...finden sich sich hier.

In Kürze folgen Buchvorstellungen in:
Leipzig (15. März), Berlin (5. April), Regensburg (17. Mai), Wien (28. Mai), Merseburg (6. Juni), München, Essen etc.